„Klimafreundliche Schule“ - Pilotprojekt startet mit evangelischen SChulen

Nachricht 08. Februar 2022
Foto: Klima-Kollekte

Die Klima-Kollekte startet auf Anregung und mit Fördermitteln der Hanns-Lilje-Stiftung das Projekt „klimafreundliche Schule“, bei dem die allgemeinbildenden Schulen in der Trägerschaft der Ev.-luth. Landeskirche Hannovers bei der Einführung eines Klimamanagements unterstützt werden. Im Rahmen des Projektes erhalten sechs Schulen ein Bildungs- und Beratungsangebot. Gemeinsam mit Mitarbeitenden, Schülerinnen und Schülern erfassen die Mitarbeiterinnen der Klima-Kollekte die klimaschädlichen Emissionen der Schulen um eine CO2-Bilanz zu erstellen. Im Anschluss werden gemeinsam Strategien zur Vermeidung und Reduktion von Emissionen erarbeitet, die dem individuellen Bedarf der Schule gerecht werden und im Alltag leicht umsetzbar sind. In einem ergänzenden Workshop mit Schülerinnen und Schülern, werden die Themen „Klimaschutz“ und „Klimagerechtigkeit“ spielerisch und altersgerecht erarbeitet. Anhand zentraler Themen und Aufgabenbereiche einer Schule entwickeln wir gemeinsam mit den Schülerinnen und Schülern praktische und leicht umsetzbare Handlungsoptionen zum Thema Klimaschutz. Im Anschluss des Projektes erhalten die Schulleitung und Verwaltung eine CO2 Bilanz und Maßnahmenvorschläge zur Reduktion und Vermeidung der erfassten Emissionen. Zusätzlich gibt es das „goodie bag“ mit vielen weiteren Informationen: unter anderem zu klimafreundlichen Veranstaltungen, Klima-Tipps und eine Handreichung zur Bildungsarbeit.

Klimafreundliche Schule (Foto: Klima-Kollekte)

Im ersten Schritt finden Auftaktgespräche mit den Schulleiterinnen und Schulleitern für das statt. In diesen Gesprächen wird, neben dem Kennenlernen, über Klimamanagement, die Erfassung von CO2-Emissionen und die Systemgrenzen an den Schulen gesprochen sowie Termine für weitere Treffen und Workshops verabredet.

Foto: RDIS

Die Klima-Kollekte gGmbH ist ein CO2-Kompensationsfonds von christlichen Kirchen, über den Organisationen, Institutionen, Unternehmen und Einzelpersonen ihre Emissionen ausgleichen können. Der Kompensationsbeitrag fließt in Klimaschutzprojekte im globalen Süden in den Bereichen erneuerbare Energien und Energieeffizienz und trägt auch zur Armutsbekämpfung vor Ort bei. Die Projekte fördern damit die Umsetzung der Ziele für eine nachhaltige Entwicklung (SDGs - Sustainable Development Goals) der Vereinten Nationen (UN) und dienen der Sicherung einer nachhaltigen Entwicklung auf ökonomischer, sozialer sowie ökologischer Ebene.

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