„Gibt es Hoffnung auf Hoffnung?“: Reihe zu Lessing, Aufklärung und Verständigung

Nachricht 10. Oktober 2026

Kann Hoffnung angesichts von Krieg, gesellschaftlicher Polarisierung und wachsendem Pessimismus neu gedacht werden? Mit dieser Frage beschäftigt sich die Veranstaltungsreihe „Gibt es Hoffnung auf Hoffnung?“. Sie verbindet Lessings Plädoyer für Toleranz und Verständigung mit aktuellen Debatten über Religion, Aufklärung und Zusammenleben.

Die Reihe ist eine gemeinsame Veranstaltung der Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit Lüneburg e. V. und des Kantmuseums im Ostpreußischen Landesmuseum, in Kooperation mit dem Theater Lüneburg. Den Auftakt bildeten eine Podiumsdiskussion zu Lessings „Nathan der Weise“ und die Premiere der gleichnamigen Inszenierung am Theater.

Das begleitende Programm wird mit vier „Blitzlichtern“ fortgesetzt. Am 12. November 2026 spricht Prof. Dr. Daniel Krochmalnik über Moses Mendelssohns Verständnis von Vernunft und Judentum. Am 14. Januar 2027 widmet sich Prof. Dr. Ahmad Milad Karimi einer Aufklärung aus dem Geiste des Islams. Weitere Termine beleuchten den jüdischen Salon um 1800 sowie Lessings Ringparabel und ihre Bedeutung für Judentum, Christentum und Islam.

Die Inszenierung „Nathan der Weise“ und das Rahmenprogramm werden durch die Hanns-Lilje-Stiftung und die Dr. Buhmann Stiftung gefördert.

Die Veranstaltungen der Reihe finden im Kantmuseum im Ostpreußischen Landesmuseum statt. Der Eintritt beträgt 5 Euro; SchülerInnen und Studierende haben freien Eintritt.