Die Ausstellung von Werken des Bildhauers Marc Bertram aus Bierbergen wurde in der Sigwardskirche Idensen in einem feierlichen Gottesdienst durch Superintendent Rainer Müller-Jödicke und dem amtierenden Vorsitzenden des Kirchenvorstandes Jörg Mecke eröffnet. Die Sigwardskirche zählt seit Jahren zu einer der Kulturkichen, die von der Hanns-Lilje-Stiftung und der Ev.-luth. Landeskirche Hannovers gefördert werden.
Die Exponate auf dem Gelände der romanischen Sigwardskirche in Idensen bestehen zum Großteil aus Grabsteinen, die nach Ablauf des Grabes nicht wie üblich geschreddert wurden, sondern durch Marc Bertram ein zweites Leben eingehaucht bekamen.
Marc Bertram adressiert dabei einige heikle Themen wie den eigenen Tod, die Angst oder auch die Übersexualisierung der Frau. Superintendent Müller-Jödicke hat besonderes ein Werk beeindruckt, wo ein Mensch mit 20 Jahren starb und der Grabstein nun wie ein riesiges Schloss aussieht.
Die Ausstellung ist noch bis 18. Oktober auf dem ehemaligen Friedhof um die Sigwardskirche in Wunstorf-Idensen zu sehen.