Hanns-Lilje-Stiftung strebt ökumenische Öffnung im Kuratorium an

Nachricht 30. April 2026

Die Hanns-Lilje-Stiftung strebt eine ökumenische Öffnung im Kuratorium an und hat dafür ihre Satzung geändert. Ab sofort können Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens in das Kuratorium berufen werden, die Mitglied einer Kirche sind, die der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen in Deutschland oder der Internationalen Konferenz Christlicher Gemeinden Hannover angehören. Das sind beispielsweise die röm.-kath. Kirche, orthodoxe Kirchen oder auch Migrationskirchen bzw. -gemeinden. Die überwiegende Zahl der Kuratorinnen und Kuratoren muss Mitglied der Ev.-luth. Landeskirche Hannovers sein. Bisher mussten alle Mitglieder einer evangelischen Kirche angehören.   

Die Hanns-Lilje-Stiftung fördert den Dialog von Kirche und Theologie mit Kunst und Kultur, Politik und Gesellschaft sowie mit Wissenschaft, Technik und Wirtschaft. Sie wurde 1989 gegründet und gehört zu den größten fördernden kirchlichen Stiftungen in Deutschland.

Zwölf Personen des öffentlichen Lebens bilden das Kuratorium der Hanns-Lilje-Stiftung. Das Kuratorium entscheidet über die Schwerpunkte in der Arbeit der Stiftung und über die Vergabe der Projektmittel. Die Kuratorinnen und Kuratoren arbeiten ehrenamtlich.

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