Bewegende Frauen- Starke Demokratie

Nachricht 31. August 2026

Am 3. September 2026 diskutieren um 19.30 Uhr in der Markuskirche Hannover vier Frauen aus Politik, Kirche und Kunst, wie Frauen die Demokratie stärken – live und als Podcast am 8. September 2026 auf NDR1

Frauen sind wichtige Akteurinnen im demokratischen Wandel: Die Suffragetten setzten sich für das allgemeine Wahlrecht ein, Elisabeth Selbert verdanken wir im Artikel 3 des Grundgesetzes Abs. 2: „Männer und Frauen sind gleichberechtigt. Der Staat fördert die tatsächliche Durchsetzung der Gleichberechtigung von Frauen und Männern und wirkt auf die Beseitigung bestehender Nachteile hin.“ Bärbel Bohley und Regina Hildebrandt waren prägende Frauen in der Bürger*innenbewegung, die zum Fall der Mauer führte. Kristina Lunz gab vor einigen Jahren wichtige Impulse zur Außenpolitik.

Heute merken wir: Wer Frauenrechte einschränken will, greift die freie Gesellschaft an. Antifeminismus und Misogynie sind oft Kernbestandteile von autoritären Ideen. Themen wie die gerechte Verteilung von Care-Arbeit, Vereinbarkeit von Familie und Beruf oder eine gerechte Bezahlung bei gleicher Arbeit sind Themen, die in den demokratischen Diskurs gehören, aber immer noch Frauen brauchen, um auf die Tagesordnung zu kommen. Und traditionelle Rollenbilder werden aktuell wieder stärker als die Art, Frau und Mann zu sein, propagiert. 

Die Hanns-Lilje-Stiftung fördert diese Gesprächsrunde in der Markuskirche mit Barbara Hartung, Vorsitzende des Landesfrauenrats, Juliane Schmieglitz-Otten, Leiterin des Residenzmuseums im Celler Schloss, Susanne Paul, Referentin für die Arbeit mit Frauen* in der Evangelischen Agentur, und Ayda Kirci, die auch musikalisch mit ihrer Gruppe Anatolian goes Jazz den Abend gestaltet. Moderiert wird die Diskussion von Martina Gilica, Moderatorin beim NDR Niedersachsen Kulturspiegel.