Ausstellungseröffnung für Kunstprojekt der Wittinger Flüchtlingssozialarbeit
12 Holzwürfel, 12 Frauen, Farben, Pinsel und künstlerische Begleitung – das waren die Grundzutaten für das Projekt Frauen.Leben.Hier., das am 26. Juni in Wittingen der Öffentlichkeit vorgestellt wurde. Die Idee dahinter: Frauen aus unterschiedlichen Kulturen zusammenbringen, Integration für Geflüchtete ermöglichen, Verständigung und Verständnis füreinander entwickeln.
„Über das gemeinsame gestalterische Tun konnten die Projektteilnehmerinnen in ein intensives Miteinander kommen, ohne die Sprache der jeweils anderen perfekt beherrschen zu müssen“, erläutert Birgit Pilz, Flüchlingssozialarbeiterin des Kirchenkreis in Wittingen. Gemeinsam mit der Wittinger Künstlerin Natascha Engst-Wrede hatte sie das Angebot vorbereitet, gefördert wurde es von der Hanns-Lilje-Stiftung im Rahmen des Förderungsschwerpunktes Kultur>>>Kirche.
Von der Hoffnung, anzukommen und dazuzugehören erzählen die Werke, die während des Projektes entstanden sind. 12 Holzwürfel wurden bemalt, immer im Wechsel von zwei Frauen, eine davon geflüchtet, die andere in der Region Wittingen beheimatet. „Die Werke stehen für ganz persönliche Geschichten“, erlebte Andreas Ritter, Wittinger Oberbürgermeister. Zur Ausstellungseröffnung in der Kreisvolkshochschule in Wittingen betonte Ritter den Wert des Zusammenwirkens: „Es entsteht etwas, was keiner allein hätte schaffen können. Das gilt auch für unsere Gesellschaft insgesamt. Miteinander schafft die besten Ergebnisse.“ So könne Integration dort gelingen, wo Menschen sich kennenlernen und Verständnis füreinander entwickeln würden.