Die Kuratorinnen und Kuratoren der Hanns-Lilje-Stiftung

Warum wir uns engagieren

Dr. Thomas F.W. Schodder (Foto: privat)

„Wir befinden uns gegenwärtig in einer Situation, die unsere Gesellschaft und jeden einzelnen von uns vor völlig neue Herausforderungen stellt. Zudem verursachen politische, wirtschaftliche, technische und ökologische Veränderungen vielfach Unsicherheit und Orientierungslosigkeit. Vor diesem Hintergrund sind Dialogbereitschaft und -fähigkeit zum konstruktiven Austausch unterschiedlicher Standpunkte notwendiger denn je. Hierzu leistet die Hanns-Lilje-Stiftung durch Förderung von Dialogen auf christlicher Grundlage einen maßgeblichen Beitrag.“

Dr. Thomas F.W. Schodder,
Rechtsanwalt und Fachanwalt für Handels- und Gesellschaftsrecht, SCHULZ SCHODDER, Hildesheim

Reinhard Bingener (Foto: Daniel Pilar)

„Der Dialog zwischen Kirche, Wissenschaft, Politik, Wirtschaft und Kultur liegt mir am Herzen. Nur ein beständiger, freier und öffentlicher Austausch von Argumenten macht es möglich, die echten Herausforderungen von Scheindebatten, Aufgeregtheiten und Ablenkungsmanövern zu unterscheiden. Solche Konzentration auf das Wesentliche ist aus meiner Sicht fester Bestandteil christlich-humaner Weltverantwortung. Deshalb engagiere ich mich in der Hanns-Lilje-Stiftung.“

Reinhard Bingener,
Politischer Korrespondent bei der Frankfurter Allgemeinen Zeitung

Kirsten Greten (Foto: privat)

„Parallel zu steigender Komplexität und zunehmender Digitalisierung im unternehmerisch-gesellschaftlichen Umfeld gewinnt werteorientiertes Denken und Handeln immer mehr an Bedeutung. Christliche Werte sind aus meiner Sicht hierbei Orientierung und Fundament zugleich. Die Hanns-Lilje-Stiftung ermöglicht in diesem Spannungsfeld den Dialog über zukunftsweisende Ideen, deren projektbezogene Umsetzung mich begeistert.“

Kirsten Greten,
selbstständige Unternehmensberaterin

„Kunst und Kultur können die Wirklichkeit, die Wünsche und Wagnisse des Lebens darstellen. Sie bieten die Möglichkeit, die Welt aus verschiedenen Perspektiven zu zeigen. Im Dialog zu sein, ist ein Wesen von Kunst und Kultur. Diesen Dialog möchte ich über die Bühne hinaus tragen und in Bereichen wie Unternehmertum, Wissenschaft und Kirche führen.“

Sandra Hinz,
Direktorin Deutsches Theater Göttingen

„Brücken zu bauen zwischen wichtigen Bereichen unseres gesellschaftlichen Lebens, wie es die Hanns-Lilje Stiftung tut, und dabei auch ungewohnte, neue Wege zu gehen, ist eine ebenso lohnende wie herausfordernde Aufgabe. Mich reizt es insbesondere, den Dialog zwischen Wissenschaft, Kultur und Kirche mitgestalten zu können.“

Dr. Wolfgang Levermann,
VolkswagenStiftung

Dipl.-Ing. Maria Pfitzner (Foto: Jens Schulze)

„In einer Gesellschaft, die zunehmend Vereinfachungen und Polarisierungen zulässt, sind der differenzierte Dialog, wie ihn die Hanns-Lilje-Stiftung ermöglicht, und die Förderung von Kunst und Kultur unverzichtbarer Bestandteil für unser gesellschaftliches Fundament.“

Dipl.-Ing. Maria Pfitzner,
freiberufliche Architektin im Büro pfitzner moorkens architekten PartG mbB

„Neues verändert Bestehendes! Im aktuellen gesellschaftlichen Diskurs der digitalen Gesellschaft stehen die Zeichen auf Kommunikation, Beteiligung und Transparenz. Diese zu fördern, heißt Demokratie zu stärken. Die Hanns-Lilje-Stiftung bietet den Raum dafür: Bildung und Wissen befördern Innovation, Netzwerke multiplizieren sie.“

Sonja Reichmann,
Landesjugendring Niedersachsen

„Ich engagiere mich in der Hanns-Lilje-Stiftung, weil ich in die Arbeit des Kuratoriums gern die Dialog-Perspektive der evangelischen Schulen der Landeskirche und damit die Erfahrungskontexte Jugendlicher einbringen möchte, die sich auf ihren Weg religiösen Fragens und kulturellen Erkundens machen.“

Elke Helma Rothämel,
Studiendirektorin und Gesamtschuldirektorin der Evangelischen IGS Wunstorf

„Medizinischer und technischer Fortschritt lassen uns Grenzen überwinden. Gleichzeitig erleben wir in allen Lebensbereichen immer wieder neue und alte Hindernisse. In unserer unübersichtlichen Welt braucht es Verantwortung und Einsatz in Kultur, Wissenschaft und Politik, um Halt und Haltung zu finden.“

Dr. med. Heiner Ruschulte,
Chefarzt an der Klinik für Anästhesiologie und Intensivmedizin des Sana-Klinikums Hameln

„Zweifellos stellt die fortschreitende Digitalisierung eine umfassende herausforderung an unser Arbeits-, Konsum- und Kommunikationsverhalten dar. Mit ihrer Förderung von Kunst und Kultur, Musik und Literatur kann die Hanns-Lilje-Stiftung mithelfen, Sinnsuche und ästhetische Bedürfnisse außerhalb digitaler Welten zu identifizieren und analoge Erfahrungsräume offen zu halten bzw. neu zu eröffnen.“

Prof. Dr. Thomas Schwark,
Direktor der Museen für Kulturgeschichte Hannover

Friedrich Selter (Foto: Sprengel Osnabrück)

„Kunst und Kultur sind Kommunikationsformen, die überraschende Einsichten in unsere Welt und unser eigenes Sein eröffnen. Sie überwinden Barrieren von Sprachen und Herkunft, manchmal auch von Jahrhunderten. Die Hanns-Lilje-Stiftung fördert innovative Projekte, die diese Dimensionen miteinander in Beziehung setzen und damit zugleich Wissenschaft und Theologie ins Gespräch bringen. Dass dabei auch Jugendliche als Akteure im Blick sind, finde ich besonders gut.“

Friedrich Selter,
Regionalbischof für den Sprengel Osnabrück

„Unsere Gesellschaft ist geprägt von umfassenden Veränderungsprozessen. Die Hanns-Lilje-Stiftung bietet mit ihren Veranstaltungen eine wichtige Plattform zum Austausch über diesen Wandel und hilft mit ihren Projekten, das Miteinander in der Gesellschaft im Sinne des evangelischen Verständnisses von Freiheit und Verantwortung neu zu gestalten.“

Jutta Wendland-Park,
Rotenburger Werke