Förderschwerpunkte

Prof. Dr. Gerhard Roth bei der Hauptpodienreihe 'Menschenbild im Christentum' beim Deutschen Evangelischen Kirchentag am 23. Mai 2009 in Bremen
Prof. Dr. Gerhard Roth, Neurobiologe, bei der Hauptpodienreihe
'Menschenbild im Christentum' beim Deutschen Evangelischen
Kirchentag am 23. Mai 2009 in Bremen.

Die  Schwerpunkte bezeichnen Felder, auf denen der Beitrag von Kirche und Theologie als Partner des Dialogs in besonderem Maße gefordert und dringlich erscheint. Dabei sind diese Bereiche nicht voneinander isoliert zu sehen. Vielmehr überschneiden sie sich in vielfältiger Weise und sind insofern eher als Betrachtungs-, Analyse- und Handlungsrahmen zu verstehen, innerhalb derer auch durchaus verwandte oder sogar identische Gegenstände und Probleme aus unterschiedlichen Blickwinkeln thematisiert werden (können). Die im Folgenden darunter stichwortartig aufgeführten Themen sind ihrerseits nicht exklusiv, sondern beispielhaft gemeint – auch als Anregung zum eigenen Weiterdenken.

 

1.         Die Zukunft von Politik und Gesellschaft

  • Religion und Menschenrechte
  • Folter und Menschenwürde
  • Freiheit und Sicherheit
  • Alter und Pflege
  • Generationen in Kooperation und Konflikt
  • Vielfalt und Zusammenhalt
  • Kommerz und Ehrenamt
  • ...

2.         Wissenschaft, Technik und Wirtschaft für das Leben

  • Wissen und (Un-)Sicherheit
  • Nachhaltigkeit und Profit
  • Technologie und Verantwortung
  • Lebensqualität und Selbstbestimmung
  • Gesundheit und Krankheit
  • Klima und Umwelt
  • Grundbedürfnisse im Wandel
  • ...

3.         Die bildende Kraft von Kunst und Kultur

  • Kunst und Glaube
  • Kirchen und andere Orte als Kunsträume
  • Töne und Klänge in Kirchen
  • Pluralität und (christlicher) Glaube
  • Interkulturelle Begegnungen
  • Schule und Religion
  • Tabu und Empörung
  • ...

4.         Offen für Neues

Schwerpunktsetzung kann und darf nicht dogmatisch-starre Beschränkung der Förderung auf die genannten Themenfelder heißen. Wer sich wie die Hanns-Lilje-Stiftung als zukunftsgewandte und lernfähige Institution begreift, muss offen bleiben für neue Entwicklungen und das, woran man bislang noch nicht gedacht hat. So bedarf es im Förderangebot eines Raumes, der zu Fantasie und Kreativität, zum Außergewöhnlichen, zum Querdenken und Querhandeln einlädt. „Offen für Neues“ soll diese Möglichkeit eröffnen – allerdings nicht für alles und jedes, sondern als Ort mit hohen Anforderungen an Originalität und Überzeugungskraft.

 

5.         Was wir nicht fördern

Die Hanns-Lilje-Stiftung fördert neben ihren speziellen Förderprogrammen und Initiativprojekten auf Antrag Projekte in der Regel bis zur Höhe von 50% der Gesamtkosten. Eigenanteile müssen in angemessener Höhe erbracht werden.

Die Hanns-Lilje-Stiftung vergibt keine Mittel:

  • für Vorhaben, die nicht dem Stiftungszweck entsprechen, die also nicht dem Dialog im Sinne von § 2(1) der Stiftungssatzung dienen,
  • für Projekte und Veranstaltungen, die nicht gemeinnützig sind,
  • für Projekte, die bereits begonnen haben, bevor ein Antrag gestellt bzw. bewilligt wird,
  • als pauschalen und nicht spezifizierten Zuschuss ohne Kosten- und Finanzierungsplan,
  • als Zuschuss zu Druck- und Dokumentationskosten, wenn kein Zusammenhang mit einem Projekt besteht, das von der Stiftung zuvor gefördert wurde,
  • für rein konzertante Aufführungen,
  • für Klassenfahrten, Studienfahrten, Austausch-Programme,
  • für Stipendien und Studienprogramme,
  • für rein konzertante Aufführungen,
  • als Zuschuss zu Bau-, Sanierungs- und Restaurierungsvorhaben, auch nicht bei Orgeln,
  • für Vorhaben, deren Förderung bereits einmal von der Stiftung abgelehnt worden ist.

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