Jahresrückblick 2017

Jahresrückblick 2017


Januar 2017

L wie Hanns Lilje


Hannover feiert in diesem Jahr nicht bloß Martin Luther, sondern auch Hanns Lilje. Warum? Wer war dieser Mann?
zum 40. Todestag von Hanns Lilje am 6. Januar 2017

Hannover im Frühling 1947, vieles liegt noch in Trümmern. Rathaus, Leineschloss. Dennoch klingt am 28. Mai festliches Geläut durch die Straßen (Atmo: Läuten, Schritte, dann „Nun danket alle Gott“). Mehr als 300 Pastoren ziehen zur Marktkirche. Auch die eine Ruine. Hier wird der neue Bischof der Landeskirche Hannovers in sein Amt eingeführt. Es ist Johannes Lilje, besser bekannt als Hanns Lilje. Im zerstörten Gotteshaus predigt er über einen Vers aus dem Amos-Buch. „Ich will die zerfallene Hütte wieder aufbauen (Am 9,11f.).“ Hanns Lilje hat ein Gespür für die Kraft von Worten und Bildern. Er achtet darauf.

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Januar 2017

„Und führe uns … ins Museum“

19. Aschermittwoch der Künste


219. Aschermittwoch der Künste

Erstmals findet der Aschermittwoch der Künste im Sprengel Museum Hannover statt, einem der bedeutendsten Museen der Kunst des 20. und 21. Jahrhunderts.

Dieser Gang ins Museum für moderne Kunst ist ein inszenierter Ortswechsel am Aschermittwoch, für die Evangelische Kirche auch ein gewollter Milieu- und Perspektivenwechsel. Damit verbinden sich Zeitgenossenschaft und Dialogbereitschaft sowie Offenheit für Inspirationen, Fragen und Irritationen durch Kunst und Kultur.

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Januar 2017

Kanzel für Poetry Slammer


„Pastor Axel Kawalla aus Hannover öffnet zum 500. Reformationsjubiläum seine Kanzel für Poetry Slammer. Unter dem Thema "Kanzel Macht Worte - Predigt trifft Slam Poetry" sind bis zum Jahresende jeweils einmal im Monat Slammer zu Gast in der Melanchthon-Gemeinde, sagte Kawalla am Dienstag dem epd. Die Poeten und der Pastor sollen im Gottesdienst jeweils einen Bibeltext auslegen. Den Anfang macht am Sonntag (22. Januar) der Slammer Tobias Gralke (25) aus Hildesheim mit der Geschichte von Moses und dem brennenden Dornbusch.

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Januar 2017

"Glauben leben" im Schauspielhaus Hannover


Das Schauspiel Hannover widmet sich von Januar an in der Veranstaltungsreihe „Weltausstellung Prinzenstraße“ dem Thema Religion, gefördert durch die Hanns-Lilje-Stiftung.

Vertreterinnen und Vertreter unterschiedlicher Religionen diskutieren an fünf Sonntagen im Foyer des Schauspiels Hannover. Unter der Überschrift „Glauben Leben“ geht es um die Beziehung von Glaube, Gesellschaft und Politik in Zeiten von Migration und Terrorismus.

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Januar 2017

Darf ich das?


Zehn Jahre „Darf ich das? Gewissensfragen im Alltag“ bei NDR1 Niedersachsen

„Soll ich dem Obdachlosen Geld geben, obwohl er davon vielleicht sofort Schnaps kauft?“ Mit dieser Hörerfrage startete am 16. Januar 2007 die Sendereihe „Darf ich das?“ bei NDR 1 Niedersachsen. Mehr als 500 solcher Gewissensfragen hat das Team der Ratgeber-Rubrik in zehn Jahren beantwortet.

Im Mittelpunkt von „Darf ich das?“ stehen Fragen des Alltags mit ethisch-moralischer oder spiritueller Dimension. Dabei geht es um Themen wie „Mein Freund trinkt zu viel“ über „Berührungsängste mit behindertem Kind“ bis zu „Mein Nachbar trägt Frauenkleider“. Beantwortet werden die Hörerfragen aus dem Alltag der Niedersachsen von Beratern aus der Evangelischen Kirche im NDR.

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Februar 2017

„Luther! – Rebell wider Willen“ Das Rock-Oratorium


LUTHER! – REBELL WIDER WILLEN stellt den Reformator als populäre Legende vor. Erzählt wird die Geschichte des Mannes, der einen authentischen Weg zu Gott gesucht hat in einer Zeit, als Ablasshändler durch die Lande zogen und die Menschen ihre letzten Taler hergaben, um sich von ihren Sünden freizukaufen.
Luther! – Rebell wider Willen: Das Rock-Oratorium
Noch im Mittelalter verhaftet, wird Martin Luther, ohne es zu wollen, zur Symbolfigur des Wandels. Aus seiner Mönchszelle in die Welt gestoßen, wird er zum Vorkämpfer der Unterdrückten. Seine Werke begründen eine neue Kirche, dabei sieht sich Luther nicht als Held. Er folgt nur seinem Gewissen und seinem Vertrauen in Gott.

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Februar 2017

Wir trauern um Ralph Ludwig


Dr. Ralph Ludwig war ein begnadeter Erzähler, Journalist und Moderator. Am 6. Februar 2017 ist er gestorben.

Der Hanns-Lilje-Stiftung war Ralph Ludwig eng verbunden, beispielsweise als Moderator bei der Benefizlesung von Margot Käßmann und Konstantin Wecker.

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Februar 2017

„Hanns Lilje: Ein frommer Weltbürger.“ Lesung von Ralph Ludwig und Diskussion mit Abt Horst Hirschler


Ralph Ludwig zeichnet in seiner gerade erschienen Biografie das Leben Hanns Liljes nach. Dabei lässt er die Ambivalenz von Liljes Persönlichkeit nicht aus.

Die Übernahme der Regierung durch die Nationalsozialisten begrüßte der spätere Landesbischof Hanns Lilje zunächst, doch die kirchenpolitische Entwicklung ernüchterte ihn. Auf Seiten der kirchlichen Opposition gegen das deutsch-christliche Kirchenregiment engagierte sich Lilje schon bald. 1944 wurde er durch die Gestapo wegen seelsorgerlicher Kontakte zu Beteiligten des Attentats vom 20. Juli verhaftet und verurteilt. 1947 wurde er Landesbischof der hannoverschen Landeskirche.

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Februar 2017

Hanns Lilje: Im finstern Tal. Rückblicke auf eine Haft

 Freundeskreis der Hanns-Lilje-Stiftung gibt Biografie heraus


Acht Monate Gestapohaft wegen seiner Kontakte zum 20. Juli: Der weltberühmte Bericht Hanns Liljes neu aufgelegt. Freundeskreis der Hanns-Lilje-Stiftung gibt überarbeitete Auflage heraus.

Acht Monate Gestapohaft wegen seiner Kontakte zum 20. Juli: Der weltberühmte Bericht Hanns Liljes neu aufgelegt.

»Dies ist der Bericht eines schlichten Christenmenschen, der, obwohl er nichts anderes als ein Prediger des Evangeliums war, in die Hände der Gestapo fiel, und den Gott dort bewahrt hat wie einst die Männer im feurigen Ofen …«, so schreibt Hanns Lilje 1946 im Epilog seines weltberühmten Rechenschaftsberichts »Im finstern Tal«

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Februar 2017

Hanns-Lilje-Stiftung und hannoversche Landeskirche fördern in weiteren sechzehn Kirchen profilierte Kulturarbeit


Die Hanns-Lilje-Stiftung und die Evangelisch-lutherische Landeskirche Hannovers weiten die Kulturarbeit in Kirchen aus. Sie fördern in einem auf vier Jahre angelegten Programm weitere sechzehn Kirchen mit bis zu 7.500 Euro. Die Förderung soll die Begegnung von Kirche und Theologie mit zeitgenössischer Kunst und Kultur auf- und ausbauen.

Die Hanns-Lilje-Stiftung und die Landeskirche fördern die Kulturarbeit ausgewählter Kirchen bis 2017 mit insgesamt 1,2 Millionen Euro.

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Februar 2017

Theologie im Konzert der Wissenschaften


Symposium mit Festvortrag von Prof. Dr. Oskar Negt
Das Forschungsforum „Religion im kulturellen Kontext“ der Philosophischen Fakultät der Leibniz Universität Hannover veranstaltet das zweitägige Symposium „Theologie im Konzert der Wissenschaften“, gefördert durch die Hanns-Lilje-Stiftung.

Das Symposium widmet sich dem Dialog der Theologie mit ihren Nachbardisziplinen, u.a. mit der Literaturwissenschaft, Geschichtswissenschaft, Soziologie, Pädagogik und selbst der Sportwissenschaft.

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Februar 2017

Abgebrannte Kirche – jetzt wird die neue Kirche in Garbsen eingeweiht.


Bald zeugen auch die Kirchenfenster von der Auferstehung

Garbsen, 30. Juli 2013 – die Willehadi-Kirche brennt. Total zerstört. Die Täter der Brandstiftung wurden nie gefasst. Monatelang zuvor gab es schon eine Brandserie, dann dies. Entsetzen. Eine ganze Stadt nimmt Anteil.

Vorsitzender im Bauausschuss Günter Seeber, Architekt Gerd Lauterbach, Pastorin Renate Muckelerg und Hans-Bernd Rose vom Kirchenvorstand freuen sich über den Neubau

Vorsitzender im Bauausschuss Günter Seeber, Architekt Gerd
Lauterbach, Pastorin Renate Muckelerg und Hans-Bernd Rose
vom Kirchenvorstand (v.l.) freuen sich über den Neubau.
(Foto: Jens Schulze)

Nun setzt die Gemeinde ein deutliches Lebenszeichen!

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Februar 2017

Eine Vorstellung von Gott


Interaktive mobile Ausstellung und Theaterprojekt

Der Titel ist doppeldeutig. Menschen haben eine je eigene Vorstellung von Gott, mag sie profiliert sein oder eher unscharf. Zugleich suggeriert der Titel einen Auftritt Gottes auf großer oder kleiner Bühne. Das meint: mit Gott wird gerechnet.

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März 2017

Flüchtlinge. Ist die Einstimmigkeit der Kirchen in Europa eine Utopie?


Die Aufnahme und die Integration von Flüchtlingen stellen uns in Deutschland und Europa vor Zerreißproben – auch in den Kirchen. Setzen sich die einen aus christlichen Gründen für eine unbeschränkte Aufnahme ein, so fordern andere Augenmaß, um eine gesellschaftliche Spaltung zu verhindern. Auf Ebene der europäischen Kirchen gehen die Meinungen ebenfalls weit auseinander. Flüchtlingskind Doch haben nicht gerade die Kirchen hier die Chance zu vermitteln? Oder sind sie dermaßen in ihrer je eigenen gesellschaftlichen und kirchlichen Kultur verhaftet, dass sie die Situation der anderen nicht wahrnehmen? Was ist erforderlich, damit die Kirchen in Europa mit einer Stimme sprechen und handeln?

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März 2017

Bundeskongress für Notfallseelsorge und Krisenintervention


Rund 550 Notfallseelsorger/innen werden am 18. Bundeskongress Notfallseelsorge und Krisenintervention teilnehmen. Damit ist er bereits ausgebucht. Zu dem Kongress laden die Evangelisch-lutherische Landeskirche Hannovers, das Bistum Hildesheim, die Konferenz Evangelische Notfallseelsorge in der EKD und die Akademie der Versicherer im Raum der Kirchen ein. Die Schirmherrschaft für den Kongress hat der niedersächsische Minister für Inneres und Sport, Boris Pistorius, übernommen. Gefördert wird der Kongress u.a. durch die Hanns-Lilje-Stiftung.

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März 2017

Dichter zum Leben – Lesen als spirituelle Erfahrung


Tagung vom 10. März bis 12. März 2017 in der Evangelischen Akademie Loccum in Zusammenarbeit mit dem Literaturhaus St. Jakobi Hildesheim

In ganz eigener Weise sind wir über das Lesen „dichter am Leben“. Wahrnehmung und Empathie werden geweckt, Sinnfragen aufgeworfen. Lesen ermöglicht uns also einen unmittelbaren Zugang zu religiösen Fragen und spiritueller Erfahrung. Aber wie ist es heute um diese Beziehung bestellt?

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März 2017

Wirtschaft und Wissenschaft für das gute Leben


Drei Initiativen und zwei Wissenschaftlerinnen für „Hanns-Lilje-Stiftungspreis Freiheit und Verantwortung“ nominiert

Hanns-Lilje-Stiftungspreis Freiheit und Verantwortung ausgeschrieben

Stiftungspreis 2017 (Foto: Jens Schulze)

Welche Rolle spielt Empathie im ökonomischen Handeln? Wie werden globale wirtschaftliche Zusammenhänge für Jugendliche erlebbar? Unter welchen Bedingungen produzieren Handelsketten Lederschuhe in Asien? Mit diesen und weiteren Fragen beschäftigen sich Wissenschaftlerinnen und Initiativen, die jetzt für den „Hanns-Lilje-Stiftungspreis Freiheit und Verantwortung“ 2017 nominiert worden sind.

Zu den Nominierten gehören die beiden Theologinnen Claudia Fülling (Düren) und Gotlind Ulshöfer (Tübingen) sowie der Verein Südwind aus Bonn, der Arbeitskreis Evangelischer Unternehmer (AEU) aus Karlsruhe und der Evangelische Verband Kirche Wirtschaft Arbeitswelt aus Hannover.

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März 2017

Die ökumenische Zusammenarbeit der Kirchen und ihre politische Verantwortung


Hanns-Lilje-Forum und Verleihung des Hanns-Lilje-Stiftungspreises Freiheit und Verantwortung zum Thema "Wissenschaft, Technik und Wirtschaft für das Leben" am Mittwoch, 29. März 2017

In gemeinsamen Erklärungen der Kirchen zur wirtschaftlichen und sozialen Lage oder zur Sterbehilfe ist es in den vergangenen Jahrzehnten gelungen, wichtige politische und gesellschaftliche Debatten anzustoßen. Gleichzeitig wirken andere Erklärungen weichgespült, um nicht zu polarisieren. In welchen Bereichen ist eine gemeinsame politische Verantwortung heute dringend erforderlich? Was ist notwendig, damit die Kirchen auch künftig in gesellschaftlichen Debatten Gehör finden und eine politische Willensbildung anstoßen?

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März 2017

Präsident des Zentralkomitees der deutschen Katholiken, Thomas Sternberg, fordert gemeinsames Abendmahl


epd Hannover: Der Präsident des Zentralkomitees der deutschen Katholiken, Thomas Sternberg, fordert Protestanten und Katholiken dazu auf, stärker zusammenzuarbeiten. Die gegenseitige Anerkennung etwa in Form von ökumenischen Kirchentagen wirke friedensstiftend und toleranzbegründend in der Gesellschaft, sagte Sternberg am Mittwochabend in der Neustädter Hof- und Stadtkirche in Hannover bei einem Diskussionsforum der Hanns-Lilje-Stiftung.

Preisträgerinnen Hanns-Lilje-Stiftungspreis Freiheit und Verantwortung ausgeschrieben

 (Foto: Jens Schulze)

Gerade in Zeiten, in denen die Zahl nichtgläubiger Menschen immer mehr zunehme, müssten die christlichen Kirchen sich vereint politisches Gehör verschaffen.

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März 2017

Hanns-Lilje-Stiftungspreis Freiheit und Verantwortung verliehen


Die Tübinger Volkswirtin und Theologin PD Dr. Gotlind Ulshöfer und die Kölner Theologin Dr. Claudia Fülling teilen sich den Hanns-Lilje-Stiftungspreis in der Kategorie Wissenschaft in Höhe von 10.000 Euro. Drei Projekte werden in der Kategorie Initiativen mit Preisen bedacht: Das hannoversche Projekt „5.000 Brote – Konfirmanden backen Brot für die Welt“ erhält 5.000 Euro. Der Bonner Verein für eine gerechte Weltwirtschaft, Südwind e.V., und der Arbeitskreis Evangelischer Unternehmer aus Karlsruhe bekommen jeweils 2.500 Euro.

Mehr als 200 Gäste feierten in der Neustädter Hof- und Stadtkirche in Hannover die Preisträger des „Hanns-Lilje-Stiftungspreises Freiheit und Verantwortung 2017“ im Rahmen des Hanns-Lilje-Forums. Die Auszeichnung wird seit 2011 von der hannoverschen Hanns-Lilje-Stiftung verliehen. Mit 20.000 Euro ist er der höchst dotierte Preis, den kirchliche Stiftungen an Nachwuchswissenschaftler und Initiativen vergeben. Ausgezeichnet wurden diesmal herausragende wissenschaftliche Arbeiten und Projekte, die sich innovativ mit Fragen der Bedeutung der Wirtschaft für unser Leben auseinandersetzen.

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April 2017

Tillmann Terbuyken gewinnt Künstlerwettbewerb in Worpswede


Worpswede. Der Hamburger Künstler Tillmann Terbuyken soll in der evangelischen Zionskirche im Künstlerdorf Worpswede bis zum Sommer ein Kunstprojekt zum 500. Reformationsjubiläum gestalten. Eine vierköpfige Jury habe sich nach einer bundesweiten Ausschreibung unter knapp 100 Bewerbungen aus ganz Deutschland für den 38-Jährigen entschieden, sagte am Freitag Kirchenvorsteher Detlef Schobeß. Terbuyken hat einen etwa drei Meter hohen hölzernen Bogen vorgeschlagen, der an ein romanisches Portal erinnert.

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April 2017

TWINS – ZWILLINGE von JOHAN TAHON


Skulptur wird am Landeskirchenamt in Hannover aufgestellt

Das Verhältnis von Kirche und Judentum in Deutschland hat sich in den vergangenen Jahrzehnten tiefgreifend gewandelt; angefangen vom Bekennen eigener Schuld, über die Absage an Judenfeindschaft hin zu einer Theologie des Respekts und einer Beziehung der Achtung und Wertschätzung des Judentums. Diese Änderung findet seit dem Jahr 2013 Ausdruck in der geänderten Verfassung der Evangelisch-lutherischen Landeskirche Hannovers.

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Mai 2017

Ausstellung „Reformation und Flucht – Emden und die Glaubensflüchtlinge im 16. Jahrhundert“


Die Ausstellung „Reformation und Flucht – Emden und die Glaubensflüchtlinge im 16. Jahrhundert“ ist ein zentraler Beitrag zum Reformationsjahr 2017 in der „Reformationsstadt Emden“. Porträtiert werden dazu etwa 30 Lebensgeschichten von Männern und Frauen, Erwachsenen und Kindern, Zugezogenen und Einheimischen. Denn Emden wurde zum Fluchtpunkt und Schmelztiegel für Glaubensflüchtlinge aus vielen Regionen und Territorien Europas. Die Stadt veränderte sich zu jener Zeit grundlegend in religiöser und weltlicher Hinsicht – und das wirkt bis heute nach. Die „Glaubensflüchtlinge“ waren wichtige Impulsgeber beispielsweise für den wirtschaftlichen Aufschwung und den Wohlstand der Stadt.

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Mai 2017

Zwischen Individualisierung und der Suche nach Vergewisserung: „Rituale“


Neuer Landeswettbewerb Evangelische Religion 2017/18

Für das Schuljahr 2017/18 wird unter der Schirmherrschaft von Dr. Beatrice von Weizsäcker der neunte Landeswettbewerb Evangelische Religion ausgeschrieben.

Er bietet mit „Rituale“ ein Thema an, das in einer Zeit, die gleichermaßen durch Individualisierung wie die Suche nach (Selbst)Vergewisserung gekennzeichnet ist, neu gedacht und wiederentdeckt werden kann.

Jugendliche begegnen Ritualen in ganz unterschiedlicher Weise und Intensität. Vielen sind Rituale innerhalb der Familie (beispielsweise in der Gestaltung des Sonntags oder der Feier von Geburtstagen) und innerhalb der Schulgemeinschaft (vom Begrüßungsritual bis hin zum Schulgottesdienst) bekannt.

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Mai 2017

RE-FORMED I 500 Jahre Reformation


Hanns-Lilje-Stiftung beim Deutschen Stiftungstag in Osnabrück

In der Gruppenausstellung RE-FORMED I 500 Jahre Reformation legen Oliver Grajewski (Berlin), Anna Lange (Hertogenbosch/NL), Sigrid Sandmann (Hamburg) Elisabeth (Lis) Schröder (Münster) und Susanne Tunn (Brandenburg) durch ihre Arbeiten Zeichen der Neuorientierung offen und spüren Fragen des kulturellen Wandels in Folge der Reformation nach.

Während Susanne Tunn für die Marienkirche eine künstlerische Intervention konzipiert hat, ist den ausgestellten Werken im Kunstraum Hase29 Sprache als verbindendes Medium gemeinsam. Mit Schrift, Schriftzeichen und narrativen Texte verbinden die Künstler auf unterschiedliche Weise Historisches mit Gegenwart, Alttestamentarisches und Pop Kultur.

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Mai 2017

Vier Ausstellungen - Vier Positionen


Hanns-Lilje-Stiftung beim Deutschen Stiftungstag in Osnabrück Unter dem gemeinsamen Titel „Zeichen setzen“ betrachten aus Anlass des 500-jährigen Reformationsjubiläums vier Ausstellungen an drei nahe beieinanderliegenden Standorten in Celle die Reformation aus je unterschiedlichen Perspektiven.

 Plakat: Vier Ausstellungen - Vier Positionen“


So geht es einmal um die Frage, wie die Reformation eigentlich nach Celle kam: durch die Prinzen Otto und Ernst, die in Wittenberg studierten, dort Luther begegneten, Zeitzeugen der Frühreformation wurden und sie auch in ihrer Heimat durchsetzten. (Bomann-Museum)

Eine weitere Ausstellung beleuchtet das Thema aus heutiger Sicht. Was feiern wir eigentlich heute? Welche Spuren der Reformation lassen sich in unserem Alltag finden und was hat sich verändert? An vielfältigen Themen wie Bibel, Bildung, Bestattungskultur und Religionsvielfalt zeigt die Ausstellung Erstaunliches zum Thema. (Bomann-Museum)

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Mai 2017

Im finstern Tal – Rückblicke auf eine Haft

Hörbare und sichtbare Erinnerungen an die NS-Verfolgung Hanns Liljes


Der protestantische Theologe und spätere Landesbischof von Hannover Hanns Lilje wandte sich von Anfang an gegen die „Gleichschaltung“ der Kirchen und die „Deutschen Christen“. Er war gemeinsam mit Martin Niemöller an der Gründung der „Jungreformatorischen Bewegung“ beteiligt, in der sich Gegner des Nationalsozialismus zusammenfanden.

Wiederholt war er mit Rede- und Schreibverbot belegt und hatte als Seelsorger Kontakt zu Angehörigen des Widerstands. Er wurde im August 1944 festgenommen, am 18. Januar 1945 vom „Volksgerichtshof“ zu vier Jahren Haft verurteilt und bei Kriegsende im Gerichtsgefängnis Nürnberg befreit.

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Mai 2017

Hanns Lilje – Kirchenführer, Prediger, Publizist


Deutschland im August 1944. Knapp vier Wochen liegt der Anschlag auf Adolf Hitler jetzt zurück, und noch immer kommt es zu Verhaftungen echter oder vermeintlicher Mitverschwörer. In seiner Berliner Wohnung hat sich Hanns Lilje früh schlafen gelegt.

Hanns Lilje Interview mit der BBC (British Broadcasting Corporation)

Als Bischof, Präsident des Lutherischen Weltbundes, Redner
und Publizist war Lilje nicht nur in Deutschland ein gefragter
Mann: Interview mit der BBC (British Broadcasting Corporation)
1951 in London. (Foto: Archiv der Hanns-Lilje-Stiftung)


Soeben ist er zurückgekehrt von einer ausgedehnten Wanderung. Ein kleines Vergnügen, das sich der Generalsekretär des Lutherischen Weltkonvents auch in diesen Zeiten gönnt. Kurz darauf wird der Schlafende von heftigem Klingeln geweckt. Das berichtet er in seinem Buch „Im finstern Tal“, das 1947 erschien und in mehrere Sprachen übersetzt wurde. Vor der Tür stehen zwei Männer, die Lilje unschwer als Angehörige der Geheimen Staatspolizei erkennt: „Gesichter und Gehabe sind eindeutig genug durch ihren Beruf geprägt“, erinnert er sich später.

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Mai 2017

Frieden schaffen – mit oder ohne Waffen? Die evangelische Kirche und die Wiederbewaffnung


„Einer Remilitarisierung können wir das Wort nicht reden, weder was den Westen noch was den Osten anbelangt.“ Mit dieser Stellungnahme wandte sich der Rat der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) am 27. August 1950 gegen die Wiederaufstellung deutscher Militärverbände.

Nach dem Krieg gehörte die EKD zu den wenigen gesamtdeutschen Institutionen. Bis Ende 1960er-Jahre arbeiteten dort Vertreter evangelischer Landeskirchen aus Ost und West zusammen.

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Mai 2017

Hanns Lilje und das „technische Zeitalter“


Er wurde hineingeboren in eine Zeit des Umbruchs: Als Hanns Lilje 1899 in Hannover das Licht der Welt erblickte, waren gerade erst die drahtlose Telegrafie und der Kinematograph erfunden worden.

In seiner Heimatstadt hatte man eben die Straßenbeleuchtung von Gas auf elektrische Bogenlampen umgestellt. Die Firma Bahlsen testete die Keksproduktion am Fließband. „Wer am Vorabend des neuen Jahrhunderts in die Welt trat, bekam die Widersprüche, Ambivalenzen der zu Ende gehenden Ära ebenso wie die Hoffnungen und Pläne für das anbrechende Zeitalter mit in die Wiege gelegt“, schreibt der Kirchengeschichtler Harry Oelke, der Hanns Liljes Wirken bis 1945 untersucht hat.

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Mai 2017

Dem Himmel ein Stück näher


- die Heilig-Geist-Kirche von Alvar Aalto in Wolfsburg

Der Blick wandert automatisch an die Decke. Eine sanfte Welle aus warmem Holz und schneeweißem Beton trägt die Augen der Besucher mit sich fort.

„Sie fühlen sich angezogen durch diese Welle. Es ist wie ein Sog. Sie stehen da und sind begeistert“, erklärt Dagmar Schnabel die Wirkung der dynamischen Deckenkonstruktion. Die ehemalige Kirchenvorsteherin führt durch die Heilig-Geist-Kirche in Wolfsburg-Klieversberg, ihre Kirche.

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Mai 2017

„Religramme. Gesichter der Religionen“


- Interaktive Wanderausstellung macht Station in Hannover

Die Ausstellung „Religramme. Gesichter der Religionen“ startete im Januar 2016 in Wolfsburg und hat seitdem in zahlreichen niedersächsischen Städten Station gemacht. Am 29. Mai 2017 um 17 Uhr wird sie in Hannover mit Sozialministerin Cornelia Rundt, Landessuperintendentin Dr. Petra Bahr und Bürgermeister Thomas Hermann im Foyer der Volkshochschule, Burgstr. 14, eröffnet.

20 Frauen und Männer aus unterschiedlichen Religionen berichten, was ihnen in ihrem Glauben wichtig ist. Sie geben Einblicke in ihr privates Umfeld und ihre Gebetshäuser. Zu hören sind religiöse Musik und Rezitationen, die den Porträtierten viel bedeuten.

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Juni 2017

Kirche startet Redewettbewerb für Schülerinnen und Schüler


Hildesheim. Die evangelische Kirche in Hildesheim startet anlässlich des Reformationsjubiläums einen Redewettbewerb für Jugendliche. Die Aktion unter dem Motto "Sprich Worte!" richtet sich an alle neunten bis zwölften Klassen in den Schulen der Landkreise Hildesheim, Peine, Hameln-Pyrmont und Holzminden. Die Reden sollen Fragen wie "Wofür stehst du?", "In welcher Welt willst du leben?" und "Was ist dir wichtig?" behandeln, teilte der Kirchenkreis Hildesheim-Sarstedt mit.

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Juni 2017

Hörbare und sichtbare Erinnerungen an die NS-Verfolgung Hanns Liljes


Im finstern Tal – Rückblicke auf eine Haft – Szenische Lesung in der Gedenkstätte Deutscher Widerstand, Berlin

Im finstern Tal – Rückblicke auf eine Haft


Die Hanns-Lilje-Stiftung lädt zusammen mit der Gedenkstätte Deutscher Widerstand, Berlin, und dem Wichern Verlag ein zu einer szenischen Lesung von Hanns Liljes Rückblick auf seine Gestapo-Haft „Im finstern Tal“.

Die Schauspieler Hanna Legatis – eine Enkelin Hanns Liljes – und Martin-G. Kunze inszenieren die Lesung multimedial am Donnerstag, 29.06.2017, 19.00 Uhr, in der Gedenkstätte Deutscher Widerstand, Stauffenbergstr. 13-14, 10785 Berlin. Wegen der begrenzten Plätze wird um Anmeldung gebeten unter Tel.: 030 26 99 50 00 oder veranstaltung@gdw-berlin.de.

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Juni 2017

Raumintervention und Malerei in der Kulturkirche Markuskirche Hannover


Elke Maier – Lichtungen

Lienhard von Monkiewitsch – Maß und Empfindung

Die Kulturkirche Markuskirche in Hannover rückt mit den Künstlern Elke Maier (Raumintervention) und Lienhard von Monkiewitsch (Malerei) das Thema Raum und Licht in den Mittelpunkt ihres diesjährigen Ausstellungsprogramms. Elke Maier und Lienhard von Monkiewitsch steht jeweils innerhalb der Markuskirche ein eigener Raum zur Verfügung, in dem die gestaltende Kraft des jeweiligen künstlerischen Mediums sozusagen „raum-ergreifend“ seine sinnlich-übersinnliche Wirkungskraft entfalten wird.

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Juli 2017

Resonanz!


Theologische Perspektiven auf Hartmut Rosas Theorie des guten Lebens

Großtheorien sind rar geworden – auch auf dem Feld der Theologie. So lässt sich wohl die Faszination erklären, die von Hartmut Rosas jüngst vorgelegtem Entwurf „Resonanz. Eine Soziologie der Weltbeziehung“ (2016) ausgeht.

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Juli 2017

Kirchenmusik weiter denken


Eine Tagung der Ev. Akademie Loccum in Zusammenarbeit mit dem Michaeliskloster Hildesheim, VISION KIRCHENMUSIK und der Direktorenkonferenz Kirchenmusik

Der kirchliche Wandel macht auch vor der Kirchenmusik nicht halt. Finanzieller Druck, steigende Arbeitsbelastung, Imageprobleme, vor allem aber ein gravierender Nachwuchsmangel trüben die Aussichten. In den letzten Jahren ist diesen Problemen bereits auf vielfältige Weise begegnet worden – etwa durch die Arbeit an Berufsbild, Ausbildungswegen und Anstellungsprofilen, die Erweiterung des stilistischen Spektrums und Experimente auf dem Gebiet der Musikvermittlung. Eine systematische Vernetzung dieser vielen Perspektiven und Ansätze ist bisher aber unterblieben.

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August 2017

Religiöse Pluralität als Herausforderung


Hanns-Lilje-Forum mit Prof. Dr. Dr. h.c. Wolfgang Huber

Kulturkirchenschild


Die religiöse Pluralität in unserer Gesellschaft nimmt zu. Viele Menschen suchen hier Schutz, weil ihnen Toleranz und Religionsfreiheit gewährt wird. Gleichzeitig gibt es unter den Menschen, die in Deutschland Aufnahme suchen, auch Haltungen, die im Widerspruch zu unseren Grundrechten stehen. Hinzu kommt, dass in populistischen Äußerungen christlich-religiöse Traditionen irreführend vereinnahmt werden. Wenige Tage vor der Bundestagswahl beschäftigt sich der ehemalige Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland, Wolfgang Huber, mit diesen aktuellen Herausforderungen, vor denen die Verantwortlichen in Politik und Kirche stehen. Ist etwa das Religionsverfassungsrecht noch zeitgemäß? Und welche Anforderungen stellen sich an die Zivilgesellschaft?

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August 2017

Hannoversche Disputationen beim Stadtfest zur Reformation


mit Heinrich Bedford-Strohm, Margot Käßmann, Harald Welzer, Susanne Lichterm

Die Veranstaltungsreihe geht zentrale Herausforderungen unseres Zusammenlebens an. Sie wird veranstaltet vom Evangelischen Stadtkirchenverband Hannover und der Hanns-Lilje-Stiftung im Rahmen des Stadtfestes „vergnügt. erlöst. befreit. Leben “ zum Reformationsjubiläum.

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August 2017

Eine Vorstellung von Gott


Ausstellung und Theateraufführung

Nach erfolgreichen Aufführungen an diversen Orten im Bereich der Ev.-luth. Landeskirche Hannovers eröffnet die Ausstellung "Eine Vorstellung von Gott" im Gemeindehaus der Ev.-luth. Kirchengemeinde St. Nikolai, Sackmannstr. 27, Hannover.

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August 2017

Luther macht Schule - Aufführungen im September im Raum Hannover

Musical-Projekt von und mit Schüler/innen

Luther macht Schule: Musical-Projekt von und mit Schüler/innen
Musical-Projekt "Luther macht Schule" (Markus Meurer als Martin Luther, Fotograf: Thomas Brandes)

500 Jahre Reformation - am 31. Oktober 2017 jährt sich zum 500. Mal Martin Luthers Anschlag der 95 Thesen, der als Beginn der Reformation gilt. Wie kam es eigentlich dazu, was sollte reformiert werden und was hat das eigentlich mit unserem Leben heute zu tun? "Luther macht Schule" bietet Schulklassen die Möglichkeit, sich mit diesen Fragen musikalisch auseinander zu setzen und gemeinsam Antworten zu erarbeiten.

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August 2017

Luther – Der Verkünder


Die Ausstellung „Luther - der Verkünder“ präsentiert Werke des Künstlers Otmar Alt vom 17. September bis 15. Oktober 2017 in der Wolfsburger Christuskirche.

Auf speziellen Stahlkonstruktionen, sogenannten Kathedern, die im Rahmen eines Projektes für Langzeitarbeitslose in Wuppertal entstanden sind, werden 15 Bildpaare zu einzelnen Stationen aus Luthers Leben gezeigt. Neben kleinen farbigen Bildern gibt es auch großformatige Schwarz-Weiß-Bilder. Sie werden ergänzt durch eine illustrierte Bibel und kurze erklärende Texte.

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August 2017

Werke von Ernst Barlach und Jorge Rando in der Kulturkirche Emden ausgestellt


Die Ausstellung "Mystiker der Moderne" mit Werken von Ernst Barlach und Jorge Rando in der Kulturkirche Emden hat bereits mehr als 2.000 Besucher angezogen. Zur Halbzeit der Ausstellung haben die Verantwortlichen der Kulturkirche eine positive Zwischenbilanz gezogen. Noch bis zum 16. September sind in der Doppelausstellung 30 Skulpturen des Bildhauers Barlach (1870-1938) und etwa 60 Bilder des 76-jährigen spanischen Malers Rando zu sehen, der in Malaga und Hamburg lebt.

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August 2017

Die neue Vesperkirche in Hannover

Zusammenhalt stärken mit Kultur und gemeinsamem Essen

Vesperkirche

Vesperkirche, Foto: Nordstädter Kirchengemeinde

Zwischen dem 3. und dem 17. September lädt die Lutherkirche in Hannover täglich ab 16.30 Uhr Menschen aus allen gesellschaftlichen Schichten zu einem kostenlosen warmen Abendessen und Kultur ein.

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September 2017

„In aller Freiheit“


lautet der Titel einer Kunstausstellung, die vom 15.09. bis 15.10.2017 in der Kultur-Kirche Ehlershausen stattfindet und damit einen Bezug zur Reformation herstellt, gefördert durch die Hanns-Lilje-Stiftung.

Die in Ehlershausen lebende Künstlerin Ruth Bubel-Bickhardt stellt das Thema „Freiheit“ auf eine neutrale Ebene, in der der Betrachter selbst entscheiden kann, welche Art von Befreiung dargestellt ist: Geht es um die Befreiung aus gesellschaftlichen, politischen, religiösen, kulturellen oder psychischen Zwängen?

Die aus Dresden stammende Künstlerin Marion Kerns-Röbbert hat in ihrer Heimatstadt als Grafikerin in der Reprotechnik gearbeitet, bevor sie 1991 nach Westdeutschland übersiedelte und Freie Malerei und Grafik in Hannover studierte. Seit 2006 hat sie ein eigenes Atelier in Nordstemmen.

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September 2017

Handwerk im Umbruch?


Loccumer Gespräche zum Thema Ethik und Verantwortung im Handwerk

Das Handwerk spielt in Wirtschaft und Gesellschaft eine zentrale Rolle. Rund 528.000 Beschäftigte allein in Niedersachsen sprechen für sich. Und Studien zufolge vertrauen Verbraucher unter allen Wirtschaftszweigen dem Handwerk am meisten. Trotzdem stehen in der Öffentlichkeit häufig Beschwerden über Handwerkerpfusch oder Schwarzarbeit im Vordergrund. Gleichzeitig klagen die Betriebe über Fachkräftemangel und fehlenden Nachwuchs. Was bringen die Versuche, gegenzusteuern – etwa der, gezielt Migranten und Geflüchtete für Handwerksberufe zu gewinnen?

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September 2017

Die Preisträger des Hanns-Lilje-Stiftungspreises in der Kategorie "Initiativen" sind auch für den "Deutschen Engagementpreis 2017" nominiert.


Stimmen Sie vom 12. September bis 20. Oktober mit ab für das hannoversche Projekt „5.000 Brote – Konfirmanden backen Brot für die Welt“ und den Bonner Verein für eine gerechte Weltwirtschaft, Südwind e.V.

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September 2017

Salongespräch des Freundeskreises der Hanns-Lilje-Stiftung


"Von Arbeit bis Zivilgesellschaft. Zur Wirkungsgeschichte der Reformation"

Der Freundeskreis der Hanns-Lilje-Stiftung lädt ein, mit dem Herausgeber, Prof. Dr. Gerhard Wegner, Direktor des Sozialwissenschaftlichen Instituts der EKD, sowie den Autoren Dr. Ralph Charbonnier, Kirchenamt der EKD, und Prof. Dr. Frank Nullmeier, Universität Bremen, nach einer Vorstellung des Buches und Lesung ins Gespräch zu kommen.

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September 2017

Engagiert für Gott und die Welt


Kirchliche Stiftungen in Deutschland

Kirchliche Stiftungen gehören zu den ältesten Stiftungen in Deutschland. Sie verfügen über eine lange Tradition und Erfahrung. Von alters her kümmern sie sich um die Schwachen und Schutzbedürftigen – um alte und kranke Menschen, um Menschen mit Behinderung, um Menschen ohne Wohnung, um Kinder, Jugendliche und Familien.

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September 2017

Engagiert für Gott und die Welt


Kirchliche Stiftungen in Deutschland

Kirchliche Stiftungen gehören zu den ältesten Stiftungen in Deutschland. Sie verfügen über eine lange Tradition und Erfahrung. Von alters her kümmern sie sich um die Schwachen und Schutzbedürftigen – um alte und kranke Menschen, um Menschen mit Behinderung, um Menschen ohne Wohnung, um Kinder, Jugendliche und Familien.

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November 2017

Hanns-Lilje-Stiftung und Landeskirche fördern Kulturkirchen mit 1,2 Millionen Euro


Die Evangelisch-lutherische Landeskirche Hannovers und die Hanns-Lilje-Stiftung fördern erneut die Kulturarbeit in ausgewählten Kirchen. Auf Beschluss des Kuratoriums der Hanns-Lilje-Stiftung im Einvernehmen mit einer Experten-Jury werden vier Signifikante Kulturkirchen ausgezeichnet.

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November 2017

Worte.Bilder.Transparenz


Bis zum 26. November lädt die die Martin-Luther-Kirche in Ahlem zu einer Kunstinstallation von Nejla Gür aus Braunschweig unter der Überschrift „Worte.Bilder.Transparenz“ ein.

Worte.Bilder.Transparenz - Verantstaltungsplakat

Installiert sind Bilder im Format von ca. 3 x 0,8 m auf transparenten Stoffen und Architektenpapier, die den kirchenraum-typischen ungehinderten Blick zum Altar unterbrechen. Zu sehen sind vielfältige Motive, die ihren Ursprung auch in der ägäischen Heimat und in Reiseeindrücken der Künstlerin haben. Gleichwohl sprechen sie weit über den Bereich ihrer Herkunft hinaus. Weggehen und nicht Wiederkommen,

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November 2017

„Wort – Klang – Raum“. Wandelkonzerte an überraschenden Orten


Die vom Verein Kunst- und Begegnung Hermannshof an verschiedenen Orten durchgeführten Konzerte „ Der Engel an meiner Tafel“ stehen unter dem Motto „Wort – Klang – Raum“.

Aufgegriffen werden die jeweiligen spirituellen Besonderheiten der Veranstaltungsorte, durch die das Publikum wandelt und dabei die Musik von Peter Kiesewetter, Bernhard Lang und Marcel Zaes sowie die gregorianischen Choräle der Schola Invocabo hört. Ermöglicht werden auf diese Weise ein Bleiben in Bewegung und überraschende Perspektivwechsel, aber auch Sammlung und Konzentration; so verspricht es der Flyer.

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November 2017

Populismus


Vom Umgang mit populistischen Positionen in der Kirche und christlichen Gemeinden

Das Thema Populismus ist vielfach in der öffentlichen Diskussion. Besonders nach dem Einzug der AfD in den deutschen Bundestag als drittstärkste Partei ist deutlich, dass ein Umgang mit populistischen Standpunkten gefunden werden muss.

Ebenso fordern parteilich nicht gebundene rechts- oder linkspopulistische Positionen und Gruppierungen zum Handeln heraus. Auch innerhalb der Kirche und innerhalb der christlichen Gemeinden muss damit umgegangen werden.

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November 2017

Pressekonferenz Universität Rostock in Kooperation mit der Hanns-Lilje-Stiftung


Begraben in Kirchen? – Neue Rezeptionsstudie zu niedersächsischen Kirchenkolumbarien

Begraben in Kirchen? – Neue Rezeptionsstudie zu niedersächsischen Kirchenkolumbarien

Nazarethkirche, Hannover-Südstadt-Gemeinde (Foto: Kristian Herrmann)

Der rasante Wandel in der Bestattungskultur äußert sich auch im Blick auf die Räume, die kulturell für Tote vorgesehen sind. In jüngster Zeit bieten Kirchen auf dem Markt alternativer Bestattungsformen vereinzelt auch ihre Sakralräume für Bestattungen an. In Kirchengebäuden, die nicht mehr oder nur noch teilweise gottesdienstlich genutzt werden, entstehen Kolumbarien oder Urnenkirchen.

Ebenso fordern parteilich nicht gebundene rechts- oder linkspopulistische Positionen und Gruppierungen zum Handeln heraus. Auch innerhalb der Kirche und innerhalb der christlichen Gemeinden muss damit umgegangen werden.

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November 2017

Daten als Rohstoff?


Digitalisierungsprozesse in wirtschaftsethischer Perspektive

Dass „Daten der Rohstoff der Zukunft“ seien, ist mittlerweile fast zum Allgemeinplatz geworden. Mit den damit umschriebenen Umwälzungen sind nicht nur ökonomische und technologische Herausforderungen verbunden. Auch für die Wirtschaftsethik stellen sich neue Fragen.

Welche Daten darf und soll etwa ein Unternehmen der Telekommunikation von seinen Kundinnen und Kunden speichern und was ist ein ethisch vertretbarer Umgang mit diesen Daten? Welche Potentiale und Steuerungsmöglichkeiten bieten Daten, die in der stationären und ambulanten Pflege erhoben und gespeichert werden?

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November 2017

... in Ewigkeit. Amen.


Musik und Wort zum Abschied

Einen geliebten Menschen zu verlieren, schmerzt. So viele Gefühle suchen nach Ausdruck und Halt. Musik drückt oft die eigene Stimmung aus Trauer, Verzagtheit, Angst und leiser Hoffnung so viel besser aus als ein Wort. Aber manchmal ist es auch die Stimme eines anderen oder das gemeinsame Schweigen, das hilft.

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Dezember 2017

Kultusminister Tonne und Landesbischof Meister entdecken Virtual Reality


Der Niedersächsische Kultusminister Grant Hendrik Tonne und Landesbischof Ralf Meister testeten „Virtual Reality“ beim Lehrkräfte-Forum am 5. Dezember 2017.

Kultusminister Tonne und Landesbischof Meister entdecken Virtual Reality
(Foto: Jens Schulze)

Moderiert durch den Geschäftsführer der Hanns-Lilje-Stiftung, Prof. Dr. Christoph Dahling-Sander, widmeten sie sich der Frage, wieviel Freiheit das Netz verträgt. Mit auf dem Podium waren auch Tim Mittelstaedt und Peter Sommerhalter, zwei Experten, die die Chancen der Digitalisierung für die Arbeit in Schulen ausleuchteten. Virtual Reality war eines der konkreten Beispiele.

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Dezember 2017

LAND DER VERGEGNUNGEN – LANDSCHAFTSFOTOGRAFIEN AUS PALÄSTINA


Fotoausstellung von Prof. Heiner Schmitz

Die Landschaftsaufnahmen widmen sich dem Thema Wasser und Trockenheit in Israel, den palästinensischen Gebieten und Jordanien. Zitate aus der Bibel, dem Koran und dem Talmud, die ebenfalls von Wasser oder Trockenheit handeln, ergänzen die Fotomotive und unterstreichen die Intention des Fotografen, das Gemeinsame und Verbindende in den drei Religionen aufzuspüren.

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Aktuell

Warum macht Lichtkunst in der Kirche Sinn? Prof. Dr. Ulrich Krempel, Kunsthistoriker und ehemaliger Direktor des Sprengel Museums, spricht über die...

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Vom 30.11.-02.12.2018 findet in Hermannsburg das Symposium "Wendezeit Weltkrieg. Die Auswirkungen der Jahre 1914-1918 auf Kirche und Mission"statt.

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Auch in diesem Jahr fördern die Evangelisch-lutherische Landeskirche Hannovers und die Hanns-Lilje-Stiftung die Kulturarbeit in ausgewählten Kirchen.

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Ratsvorsitzender a.D. Nikolaus Schneider und Ministerpräsident Stephan Weil im Gespräch über die Bibel der Politikerinnen und Politiker am 06....

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