Hanns-Lilje-Stiftungspreisträgerin 2011

Dr. Maria Lehner

Mikrokredite – Geld für die Ärmsten

Die Vergabe von Kleinstkrediten an Arme und mittellose Menschen erlebt einen beispiellosen Boom. Mittlerweile haben Großbanken wie die Deutsche Bank und die schweizerische UBS Mikrokreditfonds aufgelegt und so Hunderte Millionen Euro eingesammelt. Dieses Geld stellen sie Mikrofinanzbanken in Entwicklungs- und Schwellenländern zur Verfügung.

In ihrer preisgekrönten Arbeit „Finanzsysteme in Entwicklungs- und Schwellenländern: Mikrokreditvergabe und die Rolle multinationaler Banken“ untersucht Dr. Maria Lehner den Zugang ärmerer Bevölkerungsschichten zu Finanzmitteln in Form von Mikrokrediten sowie die Auswirkungen multinationaler Banken auf die Effizienz von Finanzsystemen in Entwicklungs- und Schwellenländern. In diesem Zusammenhang gibt sie Handlungsempfehlungen für politische Entscheidungsträger. Aus Sicht der Jury greift die Arbeit nicht nur ein zukunftsweisendes Thema auf, sondern enthält auch großes Potential für einen praxisbezogenen Dialog mit Kirche und Theologie.

   

Die 33-Jährige Volkswirtin Dr. Maria Lehner schloss ihre Promotion an der Ludwig-Maximilians-Universität in München im Jahr 2009 mit der Bestnote „summa cum laude“ ab. Heute arbeitet sie als Investment Managerin im Bereich regenerative Energien in Hamburg.

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