Aschermittwoch der Künste

In der evangelischen Kirche gibt es seit 1998 Initiativen zum „Aschermittwoch der Künste.“ Im Mittelpunkt steht der Dialog von Kirche und Kunst.

Einladende sind das Landeskirchenamt, das Haus kirchlicher Dienste mit dem Arbeitsfeld „Kunst und Kultur“ und die Hanns-Lilje-Stiftung.

17. Aschermittwoch der Künste: Bild.Kritik

F. K. Waechter, © Wilhelm Busch – Deutsches Museum für Karikatur und Zeichenkunst
F. K. Waechter, © Wilhelm Busch – Deutsches
Museum für Karikatur und Zeichenkunst

Das Thema „Bild.Kritik“ ist für die evangelische Kirche weit mehr als der Blick in die Vergangenheit. Die Frage nach dem Umgang mit Bildern verbindet aktuelle gesellschaftliche und religiöse Fragestellungen und gerade Karikatur und kritische Zeichenkunst haben immer wieder die Grenzen und Möglichkeiten religiöser Toleranz getestet, infrage gestellt und erweitert. Sie zeugen von der Macht des Bildes, der Kraft von Kritik aber auch von dem, was Menschen existenziell mit Glauben und Kultur verbindet.

Auf dem Podium diskutieren Dr. Gisela Vetter-Liebenow, Direktorin des Museums Wilhelm Busch, Dr. Stephanie Springer, Präsidentin des Landeskirchenamtes, Prof. Dr. Philipp Stoellger, Universität Rostock und Prof. Dr. Wolfgang Ulrich, Hochschule für Gestaltung Karlsruhe.

Im Rahmen der Lutherdekade, die auf das Reformationsjubiläum 2017 hinführt, lautet der Themenschwerpunkt 2015 „Reformation und Bild“. Die Reformation war auch eine Medien und Bilderrevolution, unter anderen mit Flugschriften, Bildern und Karikaturen. Eine neue Wort- und Bildsprache entstand und so bleibt die Frage, welche Bilder findet der Glaube heute und wie werden die Botschaften des Glaubens durch Medien, Bild und Sprache vermittelt.

Der 17. Aschermittwoch findet statt im Deutschen Museum für Karikatur und Zeichenkunst – Wilhelm Busch. Das Museum ist Kooperationspartner und stellt zugleich den inhaltlich-sachgemäßen Rahmen für Debatten und Ansichten zum Thema „Bild.Kritik“ dar.

Erwartet werden rund 150 geladene Gäste. Eine Teilnahme ohne Einladung und Anmeldung ist aufgrund der begrenzten Platzkapazitäten nicht möglich.

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