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Die Hanns-Lilje-Stiftung fördert den Dialog von Kirche und Theologie mit Wissenschaft, Technik, Wirtschaft, Kunst und Politik. Die Stiftung wurde 1989 gegründet. Ihre langjährige Erfahrung, Unabhängigkeit und Professionalität schaffen beste Voraussetzungen, um neue Ideen zu verwirklichen. |
Der Fonds „Wirtschaftsethik“ fördert Vorhaben, die Verantwortliche aus Kirche, Theologie und Wirtschaft miteinander ins Gespräch bringen. Denn es besteht zunehmend Bedarf an ethischer Reflexion unter Verantwortungsträgern sowohl in der Wirtschaft als auch in Kirche und Theologie. Fachspezifische Kenntnisse allein reichen nicht mehr aus, um den täglichen Herausforderungen gerecht zu werden. Darüber bestand Einigkeit gerade auch unter den Referenten des Hanns-Lilje-Forums „Unternehmerische Verantwortung heute“. In der Veranstaltungsreihe äußerten sich dazu Wirtschaftsminister Jörg Bode, Prof. Dr. Michael Hüther, Jürgen Kösters, Hartmut Meine, Prof. Dr. Heinrich Bedford-Strohm und Prof. Dr. Gerhard Wegner.
können vertieft werden in Richtung auf
ist in unterschiedlichen Formaten möglich, zum Beispiel durch:
Als Kooperationspartner bieten sich an der Arbeitskreis evangelischer Unternehmer sowie die Evangelische Akademie Loccum, der Kirchliche Dienst in der Arbeitswelt, Verbände und Institute in Kirche, Theologie und Wirtschaft.
Die BÖAG Börsen AG Hannover, Evangelische Darlehnsgenossenschaft Kiel, Evangelische Kreditgenossenschaft Kassel, Merck Finck & Co, Nord/LB, Sartorius AG, VGH, VHV AG, Volkswagen AG und Private haben sich bereits beteiligt. Sie wollen, dass Wirtschaft, Kirche und Theologie miteinander ethische Fragen in der Wirtschaft vorantreiben und haben dazu 102.000 Euro in den Fonds „Wirtschaftsethik“ gestiftet. Ihre Beteiligungen betragen zwischen 4.500 Euro und 17.500 Euro. Die hannoversche Landeskirche bonifiziert dies mit 34.000 Euro.
Um Vorhaben mit insgesamt rund 5.000 Euro pro Jahr fördern zu können, muss der Stiftungsfonds mit 200.000 Euro ausgestattet sein. Bisher ist der Fonds erfreulicherweise mit rund 135.000.000 Euro ausgestattet. Um das Ziel zu erreichen, fehlen noch 64.000 Euro.
Wollen auch Sie sich beteiligen? Dann wenden Sie sich vertrauensvoll an den Sekretär der Hanns-Lilie-Stiftung, Dr. Christoph Dahling-Sander.
Bankverbindung der Hanns-Lilie-Stiftung:
Konto 6920 bei der Ev. Kreditgenossenschaft eG (BLZ 520 604 10)
IBAN DE 205 206 041 000 000 069 20, BIC GENODEF1EK1
Thomas Katzenmayer, Sprecher des Vorstandes der Ev. Kreditgenossenschaft eG (EKK): „Als Kirchenbank steht die EKK in besonderer Verantwortung, innovative und ethisch vertretbare Projekte zu fördern und mitzutragen. Mit dieser Zustiftung wollen wir zu einer nachhaltigen wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Entwicklung beitragen. Die Auswirkungen der Finanzmarktkrise haben zu einem Umdenken in der Gesellschaft und zu einem Wertewandel geführt. Damit erlebten auch traditionelle Werte wie Vertrauen und Moral wieder eine Renaissance. Wir sind überzeugt davon, dass die geförderten Projekte des Stiftungsfonds entscheidend dazu beitragen werden, verantwortliches Handeln in allen Teilen der Gesellschaft zu verankern. Eine Entwicklung, die wir als Kirchenbank gerne unterstützen.
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Jan Wurps, Volkswagen AG: „Die Volkswagen AG unterstützt den Fonds "Wirtschaftsethik" der Hanns-Lilje-Stiftung, weil die Förderschwerpunkte der Stiftung genau dem regionalen und gesellschaftspolitischen Engagement von Volkswagen entsprechen. Wir sind der Überzeugung, dass ein Konzern wie Volkswagen nur erfolgreich wirtschaften kann, wenn er sich im ständigen und im grundsätzlichen Einvernehmen mit den Mitarbeitern und den gesellschaftlichen Gruppen befindet.“
Axel Bülow, Hamburger Niederlassungsleiter von Merck Finck & Co, Privatbankiers, stimmt dem Anliegen der Hanns-Lilje-Stiftung zu: „Warum wir den Stiftungsfonds Wirtschaftsethik unterstützen, sagt die Hanns-Lilje-Stiftung im Grunde selbst: ‚Ethik in der Wirtschaft wird immer wichtiger.’ Merck Finck & Co verstand sich bereits als werteorientierte Organisation, als dieses Thema noch nicht so modern war. Langsam wächst aber in der Gesellschaft das Bewusstsein, dass verantwortungsvolles Handeln kein Thema nur für die Privatsphäre ist, sondern auch dahin gehört, wo weit reichende Entscheidungen getroffen werden. Wir freuen uns daher, die Hanns-Lilje-Stiftung dabei zu unterstützen, dass dieser Bewusstseinswandel weiter vorangetrieben wird - danke für diesen Einsatz!“
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Hans-Nissen Andersen, Vorstandsvorsitzender der Evangelische Darlehnsgenossenschaft eG Kiel: „Die Evangelische Darlehnsgenossenschaft eG versteht sich als Teil des kirchlich-diakonischen Umfeldes und als verantwortungsvoller Akteur in der Gesellschaft. Mit unserem Engagement für diesen neu gegründeten Fonds der Hanns-Lilje-Stiftung wollen wir einen wichtigen Beitrag zu Bewältigung der vielen Herausforderungen auf dem Gebiet Wirtschaftsethik leisten: im intelligenten Miteinander und zu beidseitigem Nutzen.“
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Dr. Joachim Kreuzburg, Vorstandsvorsitzender der Sartorius AG: „Einer unserer zentralen Firmenwerte ist Nachhaltigkeit. Das bedeutet, dass wir unser Geschäft auf der Basis verantwortlichen Handelns und mit langfristiger Perspektive entwickeln. Wir handeln nicht im sozialen Vakuum, und ethische Fragen haben für viele Mitarbeiter unseres Unternehmens alltägliche Bedeutung, insbesondere im Kontakt mit anderen Kulturen und Wertesystemen. Wir begrüßen es daher sehr, dass die Hanns-Lilje-Stiftung mit ihrem neuen Fonds Fragestellungen aufgreifen wird, wie Ethik praktisch im Unternehmensalltag eingebunden werden kann und beteiligen uns gern an diesem interdisziplinären Austausch.“
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