Jahresrückblick 2013

Preisverleihung (Wissenschaftspreis 2013) an Frau Dr. Monica Schreiber (Foto: Jens Schulze)
Preisverleihung (Wissenschaftspreis 2013) an Frau Dr. Monica Schreiber (Foto: Jens Schulze)

  

Januar 2013

Neue Kuratorin bei der Hanns-Lilje-Stiftung


Prof. Dr. Susanne Rode-Breymann, Musikwissenschaftlerin und Präsidentin der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover, ist in das Kuratorium der Hanns-Lilje-Stiftung berufen worden. "Kirche, Kultur, Wissenschaft - sie alle bedürfen immer wieder der Reform und der Neuorientierung. Maßstab gebend ist dabei nicht zuletzt die Gegenwartsfähigkeit der kulturellen und geistigen Tradition.

Prof. Dr. Susanne Rode-Breymann, Musikwissenschaftlerin und Präsidentin der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover

Prof. Dr. Susanne Rode-Breymann, Musikwissenschaftlerin und Präsidentin
der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover

 


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Januar 2013

Religionsfreiheit auf dem Prüfstand:
Wie viel Religion verträgt die Schule?


Die Hanns-Lilje-Stiftung und die Evangelisch-lutherische Landeskirche Hannovers laden zur Eröffnungsveranstaltung des Hanns-Lilje-Forums 2013 am Montag, 18. Februar 2013, 18 bis 19.30 Uhr in der Neustädter Hof- und Stadtkirche (Rote Reihe, 30169 Hannover) ein. Die diesjährige Veranstaltungsreihe orientiert sich am Thema "Toleranz und Freiheit".

Schulen spiegeln den Pluralismus unserer Gesellschaft wider. Zugleich prägen sie die Vorstellungswelten von Kindern und Jugendlichen wie kein anderer öffentlicher gesellschaftlicher Raum. Kontroversen um Religion und Toleranz an der Schule sind darum Zukunftsfragen. Doch wie viel Religion verträgt die Schule?

Darüber diskutieren und entwickeln Perspektiven: Prof. Dr. Hans Michael Heinig, geschäftsführender Direktor des Instituts für Öffentliches Recht an der Georg-August-Universität Göttingen, und Marianne Demmer aus dem Geschäftsführenden Vorstand der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW). Es moderiert Burkhard Guntau, Präsident des Landeskirchenamtes der Evangelisch-lutherischen Landeskirche Hannovers.

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Januar 2013

Fridas Weg

Ein Theaterstück für Jugendliche zum Umgang mit Behinderung und Kunst, im Nationalsozialismus und heute

Frida, eine Kunststudentin mit Handicap, baut ihre erste Ausstellung auf. In ihren Bildern spielt ihre Behinderung scheinbar keine Rolle. Unerwartet konfrontiert ihre jüngere Schwester Karla sie mit Aufzeichnungen des Großvaters, der als junger Arzt während der NS-Zeit an der Kindereuthanasie beteiligt war. Obwohl ihr Freund Jannis davon abrät, beginnt Frida mit der Lektüre der Dokumente. Dabei entdeckt sie die Zeichnungen des behinderten Mädchens Annegret, die damals vom Großvater in einer Kinderfachabteilung 'behandelt' worden war.

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Januar 2013

„Mit Leib und Seele – wir machen die Musik!“ - Bildungsprojekt in Kindertagesstätten


Singen und Musik sind gut für Körper, Geist und Seele – auch schon bei den Kleinsten. „Mit Leib und Seele – wir machen die Musik“ ist ein zweijähriges kirchenmusikalisches Bildungsprojekt für evangelische Kindertagesstätten der hannoverschen Landeskirche, das im Sommer 2013 startet. Kitas können sich jetzt für eine Teilnahme bewerben.

Träger des Projekts sind zusammen mit der Hanns-Lilje-Stiftung das Diakonischen Werk der Landeskirche Hannovers, die Evangelisch-lutherische Landeskirche Hannovers sowie die Klosterkammer Hannover.

Mit Leib und Seele – wir machen die Musik!

 



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Januar 2013

Verspottung - 15. Aschermittwoch der Künste


Verspottung - die moderne Umsetzung eines zeitlosen Themas. Die siebenteilige Skuptureninstallation "Verspottung" des Bremer Künstlers Klaus Effern ist künstlerischer Ausgangspunkt für das Nachdenken über die Macht von Worten und die Kraft von Bildern.

Zum 15. Aschermittwoch der Künste laden die Ev.-luth. Landeskirche Hannovers und die Hanns-Lilje-Stiftung ein. Erwartet werden über 120 geladene Gäste, Kulturvermittler, Künstlerinnen und Künstler sowie im kirchlichen Bereich engagierte Kunstinteressierte.


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Februar 2013

Ernst Barlach: WortGestalten


Bettler, Hexen, Propheten, Blinde, Engel, Fluchende, Lesende, Betende: Die hungernden, frierenden, bittenden, weinenden, aber auch singenden, tanzenden, lachenden und träumenden Figuren waren für Ernst Barlach realistische „Symbole für die menschliche Situation in ihrer Blöße zwischen Himmel und Erde“. Der Bildhauer und Zeichner Ernst Barlach wurde zum großen Einzelgänger des deutschen Expressionismus und erlangte Weltruhm.

Ausstellungsplakat Ernst Barlach WortGestalten

Ausstellungsplakat Ernst Barlach WortGestalten

 


Die Ausstellung WortGestalten ragt heraus: Sie lädt ein, sich dem Spannungsverhältnis zwischen literarischer und bildkünstlerischer Tätigkeit im Werk von Ernst Barlach auszusetzen. Welche Bedeutung hat das Bild, die Gestalt, die bildnerische Geste? Welche Bedeutung haben das Denken und das Sprechen und der Wechsel von lauten zu leisen Tönen? Welche Bedeutung hat das Schweigen? In einer dialektischen Gegenbewegung werden sich an dem einen Ort (Forum des Landtages) die sprechenden und an dem anderen Ort (Marktkirche) die schweigenden Figuren gegenüberstehen. Es geht also um den Anfang und das Ende der Sprache.


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Februar 2013

Kopf.Labyrinth - Demenz-Tage in Burgdorf und Ramlingen


Werden die letzten Jahre des Lebens zur Qual - für die älteren Menschen und ihre Angehörigen? Was kann Erleichterung schaffen? Wirkt der Segen Gottes der Isolation entgegen?

Die Veranstaltungsreihe der Kirchengemeinden in Burgdorf und Ramlingen, gefördert durch die Hanns-Lilje-Stiftung, geht diesen Fragen nach. Die Demenz-Tage möchten dazu beitragen, dass Menschen mit Demenz selbstverständlicher am Alltag teilnehmen und ihre Würde auch dann gewahrt bleibt, wenn ihre Krankheit ihnen die Teilhabe am Leben erschwert.


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März 2013

Künstlerisch-spiritueller Passionsweg


Die Kirchengemeinden um Wittingen bei Wolfsburg laden ein zu einer erlebnisorientierten Passionszeit: auf einen Weg zu zehn Dorfkirchen, die zu besonderen Einkehrorten werden. Jede der Kirchen ist an »ihrem« Tag von 10 bis 19 Uhr zur Einkehr geöffnet. In jedem Kirchraum wird ein Kunstwerk von Natascha Engst-Wrede präsentiert. Die Verknüpfung Kunstwerk - Kirchenraum - biblischer Text lädt zum Nachspüren des Passionsgedankens ein. Ein jeder Tag schließt mit einer Passionsandacht in der jeweils offenen Kirche. Für alle Altersgruppen findet sich an jeder Station des Passionsweges ein Angebot.


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März 2013

Einsatz in Afghanistan: Wofür riskieren deutsche Soldaten ihr Leben?


Die Hanns-Lilje-Stiftung und die Evangelisch-lutherische Landeskirche Hannovers laden ein zur zweiten Veranstaltung des diesjährigen Hanns-Lilje-Forums.

Die Bundeswehr hat sich zur Freiwilligenarmee mit einer Fülle an Auslandseinsätzen gewandelt. Welcher sicherheitspolitischen und friedensethischen Strategie folgen die Einsätze? Für wen und für was treten die Soldaten am Hindukusch und andernorts ein? Welche Einsätze sind im Interesse unserer Gesellschaft? Bedarf es dann einer neuen Würdigung der Soldaten und anderer Rückkehrer aus internationalen Einsätzen durch die Gesellschaft? Darüber referieren und diskutieren:

Oberst i.G. Jürgen-Joachim von Sandrart und Militärbischof Dr. Martin Dutzmann

Oberst i.G. Jürgen-Joachim von Sandrart und Militärbischof Dr. Martin Dutzmann

 


Dr. Martin Dutzmann , Bischof für die Evangelische Seelsorge in der Bundeswehr der EKD und Landessuperintendent der Lippischen Landeskirche.

Oberst i.G. Jürgen-Joachim von Sandrart , Referatsleiter Strategie und Einsatz II 1 im Bundesministerium der Verteidigung in Berlin, u. a. zuständig für die strategische Steuerung des deutschen militärischen Beitrages zum Afghanistaneinsatz ISAF. Er war im Zeitraum Januar – Juli 2011 als Senior Mentor des Kommandierenden Generals der Afghanischen Streitkräfte in Nordafghanistan eingesetzt.


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März 2013

Förderprogramm für Kulturkirchen aufgelegt


Die evangelisch-lutherische Landeskirche Hannovers und die Hanns-Lilje-Stiftung stellen insgesamt 1,2 Millionen Euro zur Förderung der Kulturarbeit in Kirchen zur Verfügung. Der erstmals aufgelegte "Fonds Kulturarbeit in Kirchen - Kulturkirchen" unterstützt die professionelle und exemplarische Begegnung von zeitgenössischer Kunst und Kultur mit Kirche und Theologie. Kirchengemeinden, Regionen, Kirchenkreise oder kirchliche Institutionen aus dem Bereich der hannoverschen Landeskirche können sich ab sofort um den Ausbau der Kulturarbeit in ihren Kirchen oder den Aufbau signifikanter Kulturkirchen bewerben.

"Wir wollen, dass sich unsere Kirche an gesellschaftlich-kulturellen Prozessen noch intensiver beteiligt, gestaltend einbringt, Impulse aufnimmt und Impulse gibt", so Prof. Dr. Christoph Dahling-Sander, Geschäftsführer der Hanns-Lilje-Stiftung.


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März 2013

Hanns-Lilje-Stiftung nominiert Wissenschaftlerinnen und Initiativen


Hanns-Lilje-Stiftungspreis 2013


Die Hanns-Lilje-Stiftung hat drei junge Wissenschaftlerinnen und drei Initiativen für den Hanns-Lilje-Stiftungspreis "Freiheit und Verantwortung" 2013 nominiert. Mit 20.000 Euro Preisgeld ist die Auszeichnung der höchstdotierte Preis, den kirchliche Stiftungen in Deutschland an Wissenschaftler/innen und Initiativen verleihen. Projekte und Arbeiten zur Zukunft von Politik und Gesellschaft standen diesmal im Mittelpunkt des Wettbewerbs. "Mit dem Preis wollen wir den Dialog zwischen Kirche und Theologie mit Politik und Gesellschaft fördern und den gegenseitigen Austausch intensivieren", sagt der Sekretär der Hanns-Lilje-Stiftung, Prof. Dr. Christoph Dahling-Sander. Ausgezeichnet werden die Preisträgerinnen und Preisträger am 27. Mai 2013 in der Neustädter Hof- und Stadtkirche in Hannover.


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März 2013

Macht interkulturelle Vielfalt Unternehmen erfolgreicher?


Die Hanns-Lilje-Stiftung und die Evangelisch-lutherische Landeskirche Hannovers laden ein zur dritten Veranstaltung des diesjährigen Hanns-Lilje-Forums.

Die Referenten Herr Ahmet Güler und Frau Stephanie Bschorr

Die Referenten Herr Ahmet Güler und Frau Stephanie Bschorr

 


Unsere Gesellschaft ist durch kulturelle Vielfalt geprägt. Wie reagieren Unternehmen auf diese Vielfalt? Was bedeutet sie für die Kundenorientierung? Wirkt sich die Vielfalt auf die Besetzung der Unternehmensführung aus? Welche Bedeutung kommt der Religionszugehörigkeit der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu? Ist sie ein Hindernis oder kann sie den Erfolg des Unternehmens fördern?


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Mai 2013

Tagung zur interdisziplinären Kooperation in der Schwangerenberatung


Am 15. und 16. Mai veranstaltet das Zentrum für Gesundheitsethik (ZfG) der Evangelisch-lutherischen Landeskirche Hannovers die Tagung "Schwangerenberatung bei Pränataldiagnostik - Theorie und Praxis der Kooperation".

Die Tagung wendet sich an alle Berufsgruppen, die an der Betreuung und Beratung schwangerer Frauen beteiligt sind wie Gynäkologie, Geburtshilfe, Psychologie und Sozialarbeit sowie an alle, die an einer Zusammenarbeit dieser Professionen interessiert sind.

Zentrum für Gesundheitsethik


Sie fasst wesentliche Erkenntnisse des vom ZfG initiierten und von der Hanns-Lilje-Stiftung geförderten Projekts "Vernetzung und Kooperation in der Schwangerenbetreuung und -beratung" zusammen. Dazu werden Erkenntnisse aus der Vernetzungsforschung dargestellt und diskutiert, um sie für die berufsgruppenübergreifende Kooperation zur Beratung schwangerer Frauen nutzbar zu machen. Darüber hinaus sollen anhand von Beispielen unterschiedliche Formen der Vernetzung von medizinischer und psychosozialer Beratung vorgestellt werden.


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Mai 2013

Hanns-Lilje-Forum mit Friedrich Schorlemmer und Verleihung des Hanns-Lilje-Stiftungspreises


Der Wittenberger Theologe und Bürgerrechtler Dr. h.c. Friedrich Schorlemmer referiert über „Mut zur Meinung: Wie streitbar muss Kirche sein?“

Theologe und Bürgerrechtler Dr. h.c. Friedrich Schorlemmer

Im Anschluss wird der Hanns-Lilje-Stiftungspreis „Freiheit und Verantwortung“ an eine herausragende Wissenschaftlerin und eine wegweisende Initiative verliehen. Der Stiftungspreis wurde bundesweit zum Themenfeld „Die Zukunft von Politik und Gesellschaft“ ausgeschrieben.

Kern kirchlicher Arbeit müsse die Seelsorge sein, sagen die einen. Die Kirche habe ein Wächteramt in der Gesellschaft, sie müsse sich in den politischen Diskurs einmischen, sagen andere. Aber läuft die Kirche durch konkrete Positionierungen Gefahr, sich eindeutig auf eine Seite zu stellen und damit ein Interessenverband neben anderen zu werden? Sind die unterschiedlichen Ansätze zusammen zu bringen? Oder sind andere Wege erforderlich?


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Mai 2013

Hanns-Lilje-Stiftung vergibt Hanns-Lilje-Stiftungspreis


„Ökumenische Bundesarbeitsgemeinschaft Asyl in der Kirche“ und die Aachener Pastorin Dr. Monica Schreiber mit dem Hanns-Lilje-Stiftungspreis (20.000 Euro) ausgezeichnet.

Die Hanns-Lilje-Stiftung hat die „Ökumenische Bundesarbeitsgemeinschaft Asyl in der Kirche e.V.“ für ihr bundes- und europaweites Engagement für die Menschenwürde und Menschenrechte von Flüchtlingen sowie die Aachener Theologin Dr. Monica Schreiber für ihre Dissertation zu politischen Einflussmöglichkeiten der Kirchen auf europäischer Ebene ausgezeichnet.

Preisverleihung (Initiativpreis 2013) an den 'Ökumenische Bundesarbeitsgemeinschaft Asyl in der Kirche'

Preisverleihung (Initiativpreis 2013) an die „Ökumenische
Bundesarbeitsgemeinschaft Asyl in der Kirche“ (Foto: Jens Schulze)

 


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Juni 2013

Unser Beitrag zum 1. Europäischen Tag der Stiftungen


Dem Himmel so nah – der andere Blick auf Hannover mit einer kirchlichen Stiftung

Drei Kirchtürme prägen die Stadt Hannover: die Marktkirche, Kreuzkirche und Neustädter Hof- und Stadtkirche. Die Hanns-Lilje-Stiftung und der Stiftungsberater der Evangelisch-lutherischen Landeskirche Hannovers laden ein zu einem Frühstück mit anschließender Besteigung der drei Innenstadtkirchtürme. Max. 45 Personen können an der Turmbesteigung teilnehmen. Anmeldung erforderlich.


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Juni 2013

Kunst trotz(t) Demenz


Freundeskreis der Hanns-Lilje-Stiftung unterstützt Präsentation der hochgradigen Ausstellung in Hannover und Aurich.

Demenz ergreift immer mehr Menschen, direkt und indirekt. Fast jeder kennt im Freundeskreis oder in der Familie betroffene Menschen. Anstatt zu schweigen stellen die Ausstellung und die Begleitprogramme in Hannover und Aurich die Menschen in den Vordergrund, würdigen sie - eben trotz ihrer Demenz.


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Juni 2013

Verdrängung von Erinnerung bei Geschwistern chronisch kranker Kinder


Hervorragende Arbeiten beim Landeswettbewerb Ev. Religion 2012/2013 ausgezeichnet.

„Diese Anerkennung bedeutet mir besonders viel, da sie in gewisser Weise auch das würdigt, was ich persönlich erlebt und schließlich in meinem Wettbewerbsbeitrag verarbeitet habe“, sagt der Preistäger Marcel Peter vom Gymnasium Meckelfeld im Anschluss an die feierlich-fröhliche Prämierungsfeier des Landeswettbewerbs Ev. Religion 2012/2013. Ausgezeichnet wurde sein Betrag über „Verdrängung von Erinnerung bei Geschwistern chronisch kranker Kinder“. Die meisten der 250 Schülerinnen und Schüler, die am 18. Juni 2013 in die Jugendkirche nach Hannover gekommen waren, bestätigen diesen Eindruck. Intensiv haben sie an einer selbst gewählten Fragestellung zum Thema „Erinnerung“ gearbeitet. Verschiedene Einlagen einer Portfoliomappe, vom Interview bis zum selbst gedrehten Kurzfilm, dokumentieren den Lernprozess.

Die ersten Preise gewannen Catharina Schorling (Gruppenpreis) und Marcel Peter (Einzelwettbewerb). Laudatoren waren Professor Axel Horstmann (l.), Vorsitzender des Kuratoriums der Hanns-Lilje-Stiftung und Professor Christoph Dahling-Sander, Geschäftsführer der Stiftung (re.). Bild: Anja Reuper/ Evangelische Zeitung

Die ersten Preise gewannen Catharina Schorling (Gruppenpreis) und
Marcel Peter (Einzelwettbewerb). Laudatoren waren Professor Axel
Horstmann (l.), Vorsitzender des Kuratoriums der Hanns-Lilje-Stiftung
und Professor Christoph Dahling-Sander, Geschäftsführer der Stiftung (re.).
Bild: Anja Reuper/ Evangelische Zeitung

 


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August 2013

„Mehr Ungleichheit trotz Wachstum – wie gerecht ist die soziale Marktwirtschaft?“


Loccumer Gespräche am 24. August 2013 zum Thema Ethik und Verantwortung in der Wirtschaft.

Die diesjährigen Loccumer Gespräche am Samstag, dem 24. August 2013 von 15 bis 18.30 Uhr im Refektorium des Klosters Loccum sind zum Thema Ethik und Verantwortung in der Wirtschaft: „Mehr Ungleichheit trotz Wachstum – wie gerecht ist die soziale Marktwirtschaft?“. Dem Impulsvortrag von Landesbischof Ralf Meister schließt sich eine Diskussionsrunde mit Dr. Hans Fabian Kruse, AGA Unternehmensverband, Dr. med. Dieter Lehmkuhl, Initiative „Appell für eine Vermögensabgabe“ und Prof. Dr. Gerhard Wegner, Sozialwissenschaftliches Institut der EKD, an.


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August 2013

Neu im Netz: Kinder erforschen die Weltreligionen


Warum ziehen Muslime in der Moschee die Schuhe aus, Christen in der Kirche aber nicht? Erwarten Hindus, Juden und Buddhisten ein Leben nach dem Tod? Glauben alle an denselben Gott? Auf der neuen Website www.religionen-entdecken.de können Kinder die Welt des Glaubens erkunden, eigene Statements beitragen und überall Fragen stellen. Die Antworten geben Religionspädagogen und -wissenschaftler. Erwachsene finden Hintergrundinformationen, Lehrer auch Anregungen für den interreligiösen Unterricht und eine Plattform zum Austausch von Materialien und Projektideen. Förderer sind neben der Bundesinitiative „Ein Netz für Kinder“ die Hanns-Lilje-Stiftung, das Gemeinschaftswerk der evangelischen Publizistik und andere Partner.


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August 2013

„Industriegesellschaft gestalten – Wie viel Industrie braucht die Energiewende?“


In Zusammenarbeit mit den Unternehmerverbänden Niedersachsen e.V. möchte das INEP Institut die Debatte über die Rolle der energieintensiven Industrie in der Energiewende aufgreifen und gemeinsam mit Vertretern aus Wirtschaft, Kirche, Gewerkschaften und Umweltverbänden die Argumentationspole zusammenführen, gefördert durch die Hanns-Lilje-Stiftung.


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August 2013

Prof. Dr. Hager: "Leben in einer eigenen Wirklichkeit. Menschen mit Demenzerkrankung begegnen."
im Rahmen der Ausstellung "Kunst trotz(t) Demenz"


Demenz ergreift immer mehr Menschen, direkt und indirekt. Fast jeder kennt betroffene Menschen. Anstatt zu schweigen stellen die Ausstellung und die Begleitprogramme in Hannover und Aurich die Menschen in den Vordergrund, würdigen sie - eben trotz ihrer Demenz.


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August 2013

„Mit Leib und Seele – wir machen die Musik!“


Gefördertes Bildungsprojekt startet mit 50 Kindertagesstätten in Niedersachsen

„Im Urwald fliegt ein Papagei – oh welch ein Geschrei!“ Sieben paar Kinderaugen sehen Anna Bauer staunend und gebannt an. Die Musikpädagogin sitzt mit den Ein- bis Dreijährigen und ihren Erzieherinnen auf dem Boden einer Krippe in der Paulus-Gemeinde in Burgdorf. Mit ihrem glockenhellen Sopran fasziniert sie die Kinder. Anna Bauer ahmt mit den Armen den Flügelschlag des Papageien nach und singt weiter: „Papagei sucht Mamagei – oh, welch ein Geschrei!? Jetzt ist der Funke übergesprungen und die ersten mutigen Kleinen ahmen den Flügelschlag nach und manche stimmen sogar, unterstützt von ihren Erzieherinnen, in den Refrain ein „... trallala, trallala, was für ein Geschrei!“


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August 2013

Ungleichheit trotz Wachstum


Loccumer Gespräche über Ethik und Verantwortung in der Wirtschaft.

Abstand vom Alltag, Raum zum Austausch und Impuls zur Orientierung – das sollen die „Loccumer Gespräche“ geben, zu denen die Landeskirche Hannovers einmal im Jahr ins Kloster Loccum einlädt. Die Gerechtigkeit – oder Ungerechtigkeit – der sozialen Marktwirtschaft hat dieses Mal im Mittelpunkt gestanden.

Vertreter aus der Wirtschaft, von Arbeitnehmerverbänden, aus solchen Institutionen, deren tägliches Brot das Florieren des Marktes beziehungsweise das Wohl von Arbeitnehmern ist, haben in diesem Jahr eine Einladung zu den „Loccumer Gesprächen“ bekommen.

Loccumer Gespräche über Ethik und Verantwortung in der Wirtschaft 2013

 

Die Einladungen werden gerne angenommen, denn das Podium ist stets hochkarätig besetzt und die Zusammensetzung garantiert kontroverse Diskussionen, die vielen Meinungen Raum geben. Bevor jedoch Hans Fabian Kruse als Geschäftsführer eines mittelständischen Unternehmens und Präsident eines Arbeitnehmerverbandes, Gerhard Wegner, Direktor des Sozialwissenschaftlichen Instituts der EKD, und Dieter Lehmkuhl als Sprecher der ‚Initiative Vermögender für eine Vermögensabgabe’ Moderatorin Ulrike Heckmann Rede und Antwort standen, bekam Landesbischof Ralf Meister Gelegenheit, einen Impuls zu setzen.


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September 2013

„Lass Mann gut sein ... “


JazzTheater von der wahren Toleranz

Tolerant. Das sind wir doch alle, oder? Na klar! Schließlich gilt Toleranz seit Jahrtausenden als herausragende Eigenschaft, als großmütig und besonders human. Gleichzeitig aber, das offenbart ein genauerer Blick in die Geschichte, wurde Toleranz zu allen Zeiten verachtet, als beliebig denunziert, als Schwäche ausgelegt, bekämpft und verteufelt.

JazzTheater: Lass Mann gut sein ...

Ausschnitt vom JazzTheater von der wahren Toleranz
(Foto: Stephan Schwier)

 


Witzig, informativ und ohne erhobenen Zeigefinger macht das JazzTheater deutlich, wie schwer und manchmal auch überraschend leicht die Suche nach gelebter Toleranz sein kann, gefördert durch die Hanns-Lilje-Stiftung.

Die Reformationsdekade greift diesen schönen und zugleich schwierigen menschlichen Wesenszug auf: „Reformation und Toleranz“ lautet das Jahresmotto. Ein hervorragender Anlass für das Jazztheater.


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September 2013

Loccumer Jazzmesse von Lothar Krist


7. September 2013, 15.30 Uhr: Die Loccumer Jazzmesse von Lothar Krist ist ein dreiteiliges Stück für Bläserchor und Percussion, zwölf Männerstimmen und Jazz Trio, Tänzer, gemischten Chor und Big Band. Ein Fest der Sinne in der Stiftskirche Loccum, gefördert durch die Hanns-Lilje-Stiftung.

Loccumer Jazzmesse von Lothar Krist

 


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September 2013

Wanderausstellung "Gesichter des Christentums"


Kulturelle und konfessionalle Vielfalt in Niedersachsen
Eröffnung am 8. September 2013 in Osnabrück durch Landesbischof Ralf Meister

Christinnen und Christen in Niedersachsen sind längst nicht mehr nur „Eingeborene“, die einer Landeskirche, einem Bistum oder einer Freikirche angehören. In den vergangenen Jahrzehnten haben christliche Zuwanderer die Vielfalt des globalen Christentums in dieses Bundesland gebracht.

Plakat der Wanderausstellung

 


Die Ausstellung „Gesichter des Christentums“, gefördert durch die Hanns-Lilje-Stiftung, führt diese kulturelle und konfessionelle christliche Vielfalt in Niedersachsen anhand von Porträts vor Augen. Dabei scheinen auch Elemente auf, die – bei aller Unterschiedlichkeit– die vorgestellten Menschen einen.


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Oktober 2013

Auftakt zum 1. Europäischen Tag der Stiftungen am 1. Oktober 2013


Hanns-Lilje-Stiftung lädt zur Besteigung von drei markanten Kirchtürmen ein.

„Dem Himmel so nah – der andere Blick auf Hannover mit einer kirchlichen Stiftung.“ Unter diesem Motto laden die Hanns-Lilje-Stiftung und der Stiftungsberater der Evangelisch-lutherischen Landeskirche Hannovers ein zu einem Stiftungsfrühstück. Anschließend geht es hoch hinaus auf die Türme folgender Innenstadtkirchen: Marktkirche, Kreuzkirche und Neustädter Hof- und Stadtkirche.


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Oktober 2013

Wachsende Städte, schrumpfende Dörfer: Wie steigern wir die Lebensqualität?


Hanns-Lilje-Forum mit Staatssekretärin Honé

Der demografische Wandel und die Landflucht stellen die Gesellschaft vor enorme Herausforderungen: Kindergärten schließen, Häuser stehen leer, Dörfer vergreisen. Wer jung ist, zieht aus dem Dorf in die Stadt. Auch der Nordosten Niedersachsens ist betroffen.


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November 2013

MAHALA DREAMS


Zufällig am Weihnachtsabend treffen sich drei Menschen - zwei Frauen, ein jüngerer Mann - und beschließen, ihn gemeinsam zu verbringen. Weil sie keine Lust haben, zu sich nach Hause zu gehen und die Restaurants alle geschlossen haben, machen sie es sich in einem leer stehenden Supermarkt gemütlich. Die Konflikte beginnen, als sich herausstellt, dass der junge Mann seine Herkunft bewusst verschweigt…

Ein kleines internationales, europäisches Ensemble spielt und inspiriert das Stück: Vera Bibija, in Belgrad geboren und in Bosnien aufgewachsen, die in Barcelona lebt. Die Schweizerin Franziska Aeschlimann, die in Göttingen lebt. Irfan Nezir, Rom und Mazedonier, aus Skopje. Unterstützt von Musikern aus Göttingen und Rumänien. Gefördert durch die Hanns-Lilje-Stiftung.


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November 2013

Förderung von Kulturkirchen und Kulturarbeit mit 1,2 Millionen Euro


Die Hanns-Lilje-Stiftung und die Evangelisch-lutherische Landeskirche Hannovers fördern die Kulturarbeit ausgewählter Kirchen bis 2017 mit insgesamt 1,2 Millionen Euro. Vier Kulturkirchen erhalten über den Zeitraum von vier Jahren 800.000 Euro. Zusätzlich wird in zwölf anderen Kirchen aus unterschiedlichen Regionen Niedersachsens qualifizierte Kulturarbeit einmalig mit je 7.500 Euro gefördert. Weitere Förderungen kommen 2014 dazu.

Mit der Förderung soll die Begegnung von Kirche und Theologie mit zeitgenössischer Kunst und Kultur auf- und ausgebaut werden.

Das Kuratorium der Hanns-Lilje-Stiftung entschied am 22. November 2013 im Einvernehmen mit der Jury aus Kultur-Experten, welche Kirchen gefördert werden.


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Dezember 2013

Musik, Raum und Liturgie in Synagogen und Kirchen


Sakralbauten von 1800 bis zur Gegenwart

Wie wirken Musik, Raum und Liturgie auf einander ein? Und gibt es auch Wechselwirkungen in der architektonischen und musikalischen Entwicklung zwischen Synagogen und Kirchen? Diesen Fragen gehen jetzt Martha Stellmacher vom Europäischen Zentrum für jüdische Musik, HMTM Hannover, und Ulrich Knufinke, Bet Tfila – Forschungsstelle für jüdische Architektur in Europa, TU Braunschweig / Hebrew University of Jerusalem, nach. Sie werden dabei mit einer Anschubfinanzierung für wissenschaftliche Arbeiten durch die Hanns-Lilje-Stiftung gefördert.


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Dezember 2013

„Hallo religionen-entdecken.de:
Haben Hindus Konfirmationsunterricht?“


Vor vier Monaten ist mit religionen-entdecken.de die erste deutsche interreligiöse Webseite für Kinder ans Netz gegangen. Sie wirbt mit einem umfangreichen Wissen- und Mitmachbereich um mehr Respekt und Toleranz zwischen den Religionen, gefördert durch die Hanns-Lilje-Stiftung. Inzwischen stürmen Kinder die neue Website mit ihren Fragen. Tägliche Klicks auf die Website liegen im vierstelligen Bereich. Die Redaktion und Religions-Experten kommen mit der Beantwortung der vielen Kinderfragen kaum nach.


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