Jahresrückblick 2012

Foto: www.ejh.de - Roland Geisheimer, www.attenzione-photo.com
„Wir bewegen was!“ Foto: www.ejh.de - Roland Geisheimer, www.attenzione-photo.com

 

Januar 2012

Die Zukunft von Politik und Gesellschaft

 

Hanns-Lilje-Stiftungspreis Freiheit und Verantwortung
20.000 Euro für junge Wissenschaftler/innen und für Initiativen zum Thema:
Die Zukunft von Politik und Gesellschaft

Die Hanns-Lilje-Stiftung lobt den Hanns-Lilje-Stiftungspreis Freiheit und Verantwortung für das Themenfeld „Die Zukunft von Politik und Gesellschaft“ aus. Die Ausschreibung erfolgt bundesweit. Bewerben können sich herausragende Wissenschaftler/innen und erfolgreiche Initiativen.

Mit 20.000 Euro Preisgeld ist die Auszeichnung der höchst dotierte Preis, den kirchliche Stiftungen in Deutschland an Wissenschaftler/innen und Initiativen verleihen. Der Hanns-Lilje-Stiftungspreis Freiheit und Verantwortung wird seit 2010 alle zwei Jahre mit wechselnden Themenvorgaben ausgeschrieben. Für die Verleihung des Stiftungspreises gilt das besondere Interesse zukunftsorientierten Themen, Fragen und Lösungsansätzen.

 

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Januar 2012

Hanns-Lilje-Forum 2012:
„Engagement und Einfluss“

 

Prof. Dr. Dr. h.c. Friedrich Wilhelm GrafDie Hanns-Lilje-Stiftung und die Evangelisch-lutherische Landeskirche Hannovers laden ein zur Eröffnungsveranstaltung des diesjährigen Hanns-Lilje-Forums. Die Veranstaltungsreihe steht unter dem Thema „Engagement und Einfluss“.

Prof. Dr. Dr. h.c. Friedrich Wilhelm GrafProf. Dr. Dr. h.c. Friedrich Wilhelm Graf referiert zum Auftakt am Mittwoch, dem 22. Februar 2012, um 18 Uhr in der Neustädter Hof- und Stadtkirche, Hannover, über das Thema „Lobbyist – Mittler – NGO? Die Rolle der Kirche im gesellschaftlichen Wandel“.

 

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Januar 2012

Werden Sie Mitglied in unserem Freundeskreis
Wir freuen uns auf Sie!

 

Der Freundeskreis der Hanns-Lilje-Stiftung, das sind Persönlichkeiten aus allen gesellschaftlichen Bereichen. Ob Unternehmer oder Wissenschaftlerin, Künstler oder Theologin, sie alle begeistern sich für die Ideen und Visionen der Hanns-Lilje-Stiftung.

Die Mitglieder des Freundeskreises fördern die Arbeit der Hanns-Lilje-Stiftung ideell und materiell.

So bietet sich Ihnen die Möglichkeit, Projekte zu initiieren und zu begleiten, das Netzwerk der Stiftung zu bereichern oder die Öffentlichkeitsarbeit zu unterstützen.

Durch Ihre Mitgliedsbeiträge ermöglichen Sie zusätzliche Aktivitäten der Stiftung.

 

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Januar 2012

Abendmahlskelch nicht aus dem Katalog

 

Kunstreferat und Hanns-Lilje-Stiftung werben für Kunstobjekte im kirchlichen Gebrauch und unterstützen Wettbewerb

Hannover – Die Ausstattung einer Kirche kann entscheidend dafür sein, ob das Gotteshaus einladend wirkt. Deshalb plädieren Fachleute wie Thorsten Albrecht vom Kunstreferat der Landeskirche für eine hochwertige, künstlerische Ausgestaltung. Weder Abendmahlskelch und Patene (Oblatenteller) noch die Paramente (Altar- und Kanzelbehänge) sollten „Katalogware“ sein. Wertvoller und vor allem nachhaltiger seien Objekte aus Künstlerhand.

 

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Februar 2012

Festival des Lichtes

Das „Festival des Lichtes“ entdeckt schöne, altbekannte Kirchenräume in kleinen Orten Niedersachsens mit Alter Musik und moderner Lichtkunst neu und bringt sie zum Strahlen, gefördert durch die Hanns-Lilje-Stiftung und weitere Partner. Das Festival kombiniert die Disziplinen Musik - Musica Alta Ripa - und Lichtkunst - Yvonne Goulibier - auf faszinierende Weise und schafft durch das Miteinander der Kunstformen ein besonderes Erleben! „Musik und Lichtkunst – ein musikalischer Höhenflug!“, kommentierte beispielsweise die Osnabrücker Zeitung im August 2009 die erste Kooperation der renommierten Künstler.

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Februar 2012

„Religionen im Gespräch“

Neue Veranstaltungsreihe mit Internetforum / Auftakt am 16. Februar: „Streit um den Islam“ mit Landesbischof Meister, Landesrabbiner Sievers und dem Schura-Vorsitzendem Altiner

Die Evangelisch-lutherische Landeskirche Hannovers startet gemeinsam mit dem Haus der Religionen in Hannover ein neues Veranstaltungsformat zur Förderung des interreligiösen Dialogs, gefördert durch die Hanns-Lilje-Stiftung. Die Diskussionsreihe „Religionen im Gespräch“ findet fünf Mal im Jahr zu aktuellen Themen des Miteinanders der Religionen statt. Eine Internetseite dokumentiert die Gespräche und bietet Hintergrundinformationen sowie die Möglichkeit zur Diskussion in einem Forum.

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Februar 2012

Neuer Freundeskreis der Hanns-Lilje-Stiftung fördert den Dialog von Kirche und Gesellschaft


Karl Lang zum Vorsitzenden gewählt

Der Freundeskreis der Hanns-Lilje-Stiftung, das sind Persönlichkeiten aus allen gesell-schaftlichen Bereichen. Ob Unternehmer oder Wissenschaftlerin, Künstler oder Theologin, sie alle begeistern sich für die Ideen und Visionen der Hanns-Lilje-Stiftung.

Zum Vorsitzenden wurde der Buchhändler Karl Lang gewählt, zur stellvertretenden Vorsitzenden Dr. Christiane Rösener, Dozentin an der Leibniz Universität Hannover.

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Februar 2012

Neue Diskussionsreihe und Internetforum:
"Religionen im Gespräch"

Hannover (epd). Der Vorsitzende des niedersächsischen Landesverbandes der Muslime, Avni Altiner, hat sich von islamischem Antisemitismus distanziert. "Der Koran selbst vertritt eigentlich keinen Antisemitismus", sagte er am Donnerstagabend bei der Auftaktveranstaltung der neuen Reihe "Religionen im Gespräch" in Hannover. In der heiligen Schrift der Muslime kämen auch die Propheten des Judentums und Jesus vor. "Und die sind Semiten."

Allerdings trage der Nahost-Konflikt zwischen Israelis und Palästinensern dazu bei, dass es auch unter dem Muslimen in Deutschland judenfeindliche Einstellungen gebe. Davon sollten sich die Muslime aber nicht leiten lassen, warnte Altiner: "Das ist nicht unser Konflikt, den sollten wir hier nicht austragen. Wir sehen Deutschland als unser Heimatland." Der geplante islamische Religionsunterricht an Schulen, der in Niedersachsen im kommenden Jahr flächendeckend beginnen soll, könne dazu beitragen, Vorurteile abzubauen.

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Februar 2012

14. Aschermittwoch der Künste
Kunst und Kirche - Perspektivwechsel mit Erfolg.

14. Aschermittwoch der Künste



Zwei Violinen, eine Viola und ein Violincello: klassische Besetzung eines Streichquartetts. Doch die vier von "Quartett PLUS 1“ sitzen nicht im Halbkreis beieinander. Sie bewegen sich durch das Kirchenschiff des Münsters St. Bonifatius zu Hameln. Mit ihren Instrumenten. Spielend. Stücke von Vladimir Godar (* 1956), Philipp Glass (* 1937), Frangis Ali-Sade (*1947), Gregorio Allegri (1582-1652), Arvo Pärt (* 1935) und Terry Riley (*1935). Unterschiedliche Regionen dieser Welt, unterschiedliche religiöse Traditionen – reduziert auf "Minimal Music“. Sphärisch wabern die Töne durch den sakralen Raum, begegnen sich, schleichen an den Wänden entlang, brechen einander. Zwei Violinen, eine Viola und ein Violincello: klassische Besetzung eines Streichquartetts. Bild: Jens SchulzeDoch der Raum ist anders als sonst: Das "PLUS 1“ in diesem Quartett aus Hildesheim und Berlin hat den Raum gestaltet: trockenes Laub auf dem Boden, frisches, grünes Gras auf dem Altar. Das Münster gewinnt eine neue Wirklichkeit.

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Februar 2012

Auf dem Weg zur direkten Demokratie?
Beteiligung – Mitwirkung – Verantwortung


Hanns-Lilje-Forum mit Dr. Günther Beckstein und Prof. Dr. Christine Landfried Die Hanns-Lilje-Stiftung und die Evangelisch-lutherische Landeskirche Hannovers laden ein zur zweiten Veranstaltung des diesjährigen Hanns-Lilje-Forums. Die Veranstaltungsreihe steht unter dem Thema „Engagement und Einfluss“.

Dr. Günther Beckstein und Prof. Dr. Christine Landfried referieren am Montag, den 5.3.2012, um 18 Uhr in der Neustädter Hof- und Stadtkirche, Hannover, über das Thema „Auf dem Weg zur direkten Demokratie? Beteiligung – Mitwirkung – Verantwortung“.

Dr. Günther Beckstein, geb. 1943, ist seit 2009 stellvertretender Präses der Synode der E-vangelischen Kirche in Deutschland. Er war Bayerischer Ministerpräsident von 2007 bis 2008, zuvor von 1993 bis 2007 Staatsminister des Innern und von 2001 bis 2007 stellv. Ministerpräsident. Er studierte Rechtswissenschaften in Erlangen und München und ist seit 1971 selbständiger Rechtsanwalt.

Prof. Dr. Christine Landfried, geb. 1949, ist seit 1990 Professorin für Vergleichende Regierungslehre an der Universität Hamburg. Sie studierte Politische Wissenschaft, Geschichte und Völkerrecht in Heidelberg und Harvard und lehrte unter anderem 2008 bis 2009 an der University of California, Berkeley. 2000 bis 2008 war sie Mitglied des Kuratoriums des Wissenschaftszentrums Berlin für Sozialforschung.

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März 2012

Dr. Günther Beckstein und Prof. Dr. Christine Landfried debattieren über Mitwirkung und Beteiligung

Hanns-Lilje-Forum: Auf dem Weg zur direkten Demokratie?



Hannover (epd). Der frühere bayrische Ministerpräsident Günther Beckstein (CSU) hat für mehr direkte Demokratie auch auf Bundesebene plädiert. Volksbegehren und Volksentscheide böten eine Möglichkeit, "die Kluft zwischen Bürger und Regierung nicht noch größer werden zu lassen", sagte Beckstein am Montagabend bei einer Veranstaltung der evangelischen Hanns-Lilje-Stiftung in Hannover: "Zu einem mündigen Volk gehört, dass man die Entscheidung zu einem gewissen Teil auch dem Volk überlässt."

Als Beispiele nannte Beckstein die Konflikte um "Stuttgart 21", um das geplante Atommüll-Endlager Gorleben oder um den Nichtraucherschutz. Allerdings könnten Volksentscheide die repräsentative Demokratie nicht ersetzen. "Sie sind eine gute Ergänzung zu den Parlamenten." Sie könnten Konflikte befrieden und ein Korrektiv zur Politik bilden. Bürger könnten hier ihrem Unmut über vermeintlich falsche Entscheidungen der Politiker Luft machen.

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März 2012

Sabine Goes, Carola Schwennsen und Jürgen Vogel in das Kuratorium der Hanns-Lilje-Stiftung berufen

Die Journalistin Sabine Goes, die Geschäftsführerin Carola Schwennsen und der Ingenieur Prof. Dr.-Ing. Jürgen Vogel sind zum 1. April 2012 in das Kuratorium der Hanns-Lilje-Stiftung berufen worden.

Die Aufgabe der Hanns-Lilje-Stiftung ist es, den Dialog von Kirche und Theologie mit den unterschiedlichsten gesellschaftlichen Bereichen zu fördern: mit Politik und Gesellschaft, mit Wissenschaft, Technik und Wirtschaft, sowie mit Kunst und Kultur. Die Stiftung wurde 1989 gegründet und gehört zu den fünf Prozent der größten fördernden Stiftungen in Deutschland.

Das Kuratorium besteht aus zwölf Persönlichkeiten. Es entscheidet über Schwerpunkte in der Arbeit der Stiftung und, ob aus einer Projektidee ein gefördertes Vorhaben wird. Turnusgemäß sind Thorsten Fuchs, Liese Klahn-Albrecht und Dr. med. Julia Schwertfeger ausgeschieden.

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April 2012

Hanns-Lilje-Forum mit Dr. Christian Stöcker und Dr. Beatrice von Weizsäcker

Abstimmen per Mausklick? Wie Facebook, Twitter und Co unsere Öffentlichkeit beeinflussen

Die Hanns-Lilje-Stiftung und die Evangelisch-lutherische Landeskirche Hannovers laden ein zur dritten Veranstaltung des diesjährigen Hanns-Lilje-Forums. Die Veranstaltungsreihe steht unter dem Thema „Engagement und Einfluss“. Dr. Christian Stöcker und Dr. Beatrice von Weizsäcker referieren am Mittwoch, dem 18.4.2012, um 18 Uhr in der Neustädter Hof- und Stadtkirche, Hannover, über das Thema „Abstimmen per Mausklick? Wie Facebook, Twitter und Co unsere Öffentlichkeit beeinflussen“.

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April 2012

Hanns-Lilje-Forum: Abstimmen per Mausklick?

Die Publizistin Beatrice von Weizsäcker und der Spiegel Online-Redakteuer Christian Stöcker warnen vor dem modernen Pranger und vor Zensur im Internet – und ringen darum, ob Kritiker des Internets Menschenfeinde sind.

„Es herrschte in Europa lange Zeit ein auf den Idealen des Humanismus basierender Konsens darüber, dass mehr Kommunikation und mehr Information im Zweifel besser sind als weniger Kommunikation und Information. Das Internet ist das mächtigste Informations- und Kommunikationswerkzeug, das der Menschheit je zur Verfügung stand. Aus der Sicht des Humanisten muss man deshalb sagen: Wer das Internet für überwiegend schädlich hält, muss ein Menschenfeind sein“, so Dr. Christian Stöcker, Ressortleiter Netzwelt bei Spiegel Online.

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April 2012

Am Tropf privater Förderer?
Die Zukunft des Gemeinwohls

Hanns-Lilje-Forum 
mit Dieter Berg, Prof. Dr. Johannes Eurich und Prof. Dr. Ute Frevert


Hanns-Lilje-Forum: Auf dem Weg zur direkten Demokratie?

Prof. Dr. Johannes Eurich, Prof. Dr. Ute Frevert und Dieter Berg


Die Hanns-Lilje-Stiftung und die Evangelisch-lutherische Landeskirche Hannovers laden ein zur vierten Veranstaltung des diesjährigen Hanns-Lilje-Forums. Die Veranstaltungsreihe steht unter dem Thema „Engagement und Einfluss“.

Dieter Berg, Prof. Dr. Johannes Eurich und Prof. Dr. Ute Frevert diskutieren am 9. Mai 2012 um 18 Uhr in der Neustädter Hof- und Stadtkirche, Hannover, über das Thema: Am Tropf privater Förderer? Die Zukunft des Gemeinwohls.

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Mai 2012

Hanns-Lilje-Stiftung veröffentlicht Bilanz per 31.12.2011

Der Stiftungszweck der Hanns-Lilje-Stiftung wird allein durch Erträge aus Geldanlagen realisiert. Am 31.12.2011 betrug das Stiftungskapital (Vermögensgrundstock) 14.170.000,00 Euro, am 31.12.2010 waren es 13.976.328,16 Euro.

Die Entwicklungen am Finanzmarkt führen zu Schwankungen, die sich auf die Fördermöglichkeiten auswirken. 2011 wurden 28 Vorhaben (2010: 42) mit einer Förderung von insgesamt 144.091,00 Euro bewilligt (2010: 216.283,00 Euro), der Durchschnittsbetrag lag bei 5.146,00 Euro (2010: 5.150,00 Euro).

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Mai 2012

Darf sich Kirche in die Politik einmischen?

Birkner (FDP) und Beckstein (CSU) sehen enge Grenzen – McAllister (CDU), Steinmeier (SPD) und Göring-Eckardt (Grüne) freuen sich über eine politisch aktive Kirche im neuen Jahrbuch der Hanns-Lilje-Stiftung

Jahrbuch 2012-2013


Im heute erschienenen Jahrbuch der Hanns-Lilje-Stiftung äußern sich prominente Politiker wie David McAllister (CDU), Frank-Walter Steinmeier (SPD), Stefan Birkner (FDP), Günter Beckstein (CSU) und Katrin Göring-Eckardt (Grüne) über die Rolle der Kirche in Politik und Gesellschaft. Während Niedersachsens Ministerpräsident David McAllister und Frank-Walter Steinmeier begrüßen, wenn die Kirchen sich in politischen Debatten äußern, warnt Niedersachsens Umweltminister Stefan Birkner (FDP) die Kirchen davor, sich überall einzumischen und eindeutig Partei zu ergreifen. Hanns-Lilje-Stiftung Jahrbuch 2012/13„Besteht hier nicht sogar die Gefahr, dass Kirche sich mit anderen Interessenverbänden und Gruppierungen auf eine Stufe stellt?“, fragt Birkner im Jahrbuch der Hanns-Lilje-Stiftung. Auch der ehemalige bayrische Ministerpräsident und heutige bayrische Landtagsabgeordnete Günter Beckstein (CSU) billigt den Kirchen nur in engen Grenzen ein politisches Engagement zu. Etwa wenn es um die Bewahrung des Friedens oder der Schöpfung geht. „Das deckt fu?r mich aber nicht automatisch auch die konkrete Einmischung in eine politische Debatte ab“, meint Günter Beckstein im Jahrbuch der Hanns-Lilje-Stiftung. Er könne es „beim besten Willen nicht verstehen, wenn sich die Kirche zu einer Steuerreform äußert. Oder wenn sie sich dezidiert gegen die Kernenergie ausspricht.“

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Mai 2012

NEULAND – Kirchenmusik an ungewöhnlichen Orten

Mini-Konzerte im Wisentgehege Springe am 2. Juni

Die Kirchenmusik verlässt seit April ihre gewohnten Räume und erkundet Neuland, veranstaltet durch die Evangelisch-lutherische Landeskirche Hannovers und gefördert durch die Hanns-Lilje-Stiftung: Raus aus den Kirchenmauern, mitten hinein in den pulsierenden Alltag der Städte oder in die ruhigen Landschaften. Wie wäre es zum Beispiel mit einem Besuch der kulturellen Landpartie im Wendland mit überraschenden musikalischen Rendezvous zu Pfingsten? Oder mit Mini-Konzerten des renommierten QUILISMA Kinderchores aus Springe im Wisentgehege in Springe am 2. Juni?

Die bisherigen Konzerte in Hildesheim, Wolfsburg, Stade, Osnabrück und anderen Orten waren ein voller Erfolg. Insgesamt finden 39 Aktionen im öffentlichen Raum und neun Anschlusskonzerte in Kirchen bis Mitte Juli in ganz Niedersachsen statt.

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Mai 2012

Die Schuldenwaage zeigt die Schlagseite an.

Diakonie berät mit dem Ziel: „Schuldenfrei in das Berufsleben“

Schon in jungen Jahren häufen immer mehr Menschen Schulden auf. Bei einem Einkommen von einigen Hundert Euro sind Schulden über mehrere Tausend Euro keine Seltenheit mehr. Die Kombination von Schuldenberatung in der Schulklasse, der anschließenden Möglichkeit zum Einzelgespräch und dann der individuellen, langfristigen Einzelberatung hat das Kuratorium der Hanns-Lilje-Stiftung überzeugt. Auch der Zusammenhang von Schulden und Schuld bleibt nicht außen vor, berichtet der Verantwortliche André Lang vom Diakonischen Werk Hannover-Land.

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Juni 2012

„Erinnerung“ lautet das Thema für den Landeswettbewerb Ev. Religion 2012/13

Der von der Hanns-Lilje-Stiftung initiierte und geförderte Wettbewerb soll Schülerinnen und Schüler anregen, sich aus religiöser Perspektive mit Fragen zur Kategorie „Erinnerung“ auseinanderzusetzen. Organisiert wird der Wettbewerb durch das Religionspädagogische Institut Loccum.

Die Themenstellungen für die Wettbewerbsprojekte können aus allen Bereichen stammen, die sich dem Oberthema „Erinnerung“ zuordnen lassen.

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Juni 2012

Ethik und Verantwortung im Kulturbereich

Loccumer Gespräche am 30. Juni 2012

„Für Theater und Museen wird in Niedersachsen mehr als die Hälfte des Kulturetats aufgewendet. Aber weniger als zehn Prozent der Bevölkerung gehen regelmäßig ins Theater, Museum oder Konzert. Das ist dramatisch“, sagt Dr. Christoph Dahling-Sander, Geschäftsführer der Hanns-Lilje-Stiftung. „In vielen Ministerien und Institutionen wie Stiftungen wird deshalb über die Neugewichtung der Kulturförderung nachgedacht. Bei den Loccumer Gesprächen wollen wir einen Impuls zu diesem Diskurs geben.“

Welche Kultur wird für wen produziert? Woran orientiert soll sich Kulturförderung orientieren – ausschließlich an betriebswirtschaftlichen Kriterien? Brauchen wir mehr kulturelle Events? Mehr kulturelles Engagement in der Breite statt in der Hochkultur? Sind Investitionen in die kulturelle Bildung ausreichend - oder müssen gänzlich neue Zugänge zur Kunst geschaffen werden? Wie kann Kultur Menschen im Flächenland Niedersachsen besser als bisher erreichen?

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Juni 2012

"mensch.macht.mut."

Ausstellung zu Natur und Technik in Gottes Welt

Für vier Monate – vom 20. Mai bis 23. September – prägt in Ehlershausen zeitgenössische Kunst die Gemeinde unter dem Motto "mensch.macht.mut.", gefördert durch die Hanns-Lilje-Stiftung.

Die vier ausstellenden Künstler und Künstlerinnen – Ruth Bubel-Bickhardt (Radierungen) und Doris Kissel (Gemälde) aus Ehlershausen, Barbara Lorenz-Höfer (Installation) aus Buxtehude und Wolfgang Mehl (Skulptur) aus Hannover – repräsentieren in ihren Arbeiten die Komplexität des Mottos "mensch.macht.mut.".

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Juli 2012

Loccumer Gespräche 2012 zu Ethik und Verantwortung in Kunst und Kultur

Bischof Meister: Kultur muss sich nicht vor allem rechnen, Schauspiel-Intendant Walburg sieht Kunst als moralische Instanz

(epd) Der hannoversche Landesbischof Ralf Meister hat davor gewarnt, die Bedeutung von Kultur an ihrer Wirtschaftskraft zu messen. "Wenn man Kultur vernichten will, dann mit solchen volkswirtschaftlichen Argumentationen", sagte Meister am Sonnabend bei den Loccumer Gesprächen im evangelischen Kloster Loccum bei Nienburg vor 120 geladenen Gästen. Ankaufspreise von Kunstwerken bei Auktionen oder der Ticket-Preis für ein Pop-Konzert mit Madonna sagten nichts über die Qualität oder den Auftrag von Kultur aus.

"Kultur muss sich nicht vor allem rechnen", unterstrich der evangelische Bischof. Auch Bildung sei viel mehr, als die geschickte Nutzung von kreativen Kompetenzen, damit Gewinne auf globalen Arbeitsmärkten vermehrt werden könnten. Private oder staatliche Förderung dienten der Kultur nur dann, wenn sie ihr zugleich ein höchstes Maß an Autonomie ermöglichten. Zum Ursprung der Kultur gehöre es, dass sie in ihrer Weltdeutung sinnstiftend sei, sagte Meister.

Nach Ansicht des hannoverschen Schauspiel-Intendanten Lars Ole Walburg müssen Kunst und Kultur dazu beitragen, dass sich die Gesellschaft weiterentwickelt. "Kultur muss eine moralische Instanz sein", sagte er dem epd. Die Kunst dürfe sich nicht am Publikumsgeschmack orientieren, sondern müsse diesen fortbilden.

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Juli 2012

Im wissenschaftlichen Dialog mit Theologie und Kirche

Ausschreibung der Hanns-Lilje-Stiftung für Anschubfinanzierungen wissenschaftlicher Vorhaben

Foto: Jens Schulze


Der Wissenschaft kommt für die Zukunftsfähigkeit unserer Gesellschaft eine herausragende Bedeutung zu. Deshalb eröffnet die Hanns-Lilje-Stiftung Fördermöglichkeiten zur Anschubfinanzierung von Vorhaben, die interdisziplinär theologische und / oder kirchliche Positionen einbeziehen. Theologische Perspektiven bereichern Fragestellungen und Lösungsansätze anderer Disziplinen, wie auch andere Disziplinen theologische Reflexionen voranbringen. Vorrang genießen Projekte, die sich zukunftsorientierten Themen widmen und die den Dialog über herkömmliche Fächer- und Fakultätsgrenzen hinweg führen und vorantreiben wollen.

Das Förderangebot richtet sich an den wissenschaftlichen Nachwuchs und schließt die Anschubfinanzierung von Forschungsvorhaben, insbesondere Dissertationen und Habilitationen, ebenso ein wie die Förderung kleinerer wissenschaftlicher Veranstaltungen (Symposien, Tagungen, Workshops, Expertengespräche u.ä.).

Für das einzelne Projekt stehen bis zu 5.000 Euro zur Verfügung. Ein Eigenanteil ist nicht erforderlich. Pro Jahr sollen drei Vorhaben gefördert werden.

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Juli 2012

Literaturcafé – Rudolf Eucken Treff

Lesungen, Erzählcafé und Schreibwerkstatt beim 6. Ostfriesischen Kirchentag

Lesungen mit Sabine Peters und Brigitte Tholen, das Erzählcafé und die Schreibwerkstatt, das sind die drei Säulen des Literaturcafés beim 6. Ostfriesischen Kirchentag am 13.-15. Juli 2012, gefördert durch die Hanns-Lilje-Stiftung. In zeitgenössischen Dichtungen schlägt sich Wirklichkeitserfahrung nieder. So wie sich auch in den alten Erzählungen der Bibel Wirklichkeitserfahrungen zeigen. Beidem wird im Literaturcafé Raum gegeben, insbesondere für Jugendliche. So können aus den Lesungen eigene, neue Erzählungen und Dichtungen entstehen.

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Juli 2012

„Wir bewegen was!“

Filmpräsentation auf dem Landesjugendcamp 2012

Fetzige und nachdenkliche, vor allem aber selbstgemachte Szenen präsentierten die Macher der Filme „Wir bewegen was!“ auf dem Landesjugendcamp 2012. Zu sehen waren vier Spots unterschiedlichsten Inhalts, verschiedener Kameraführung und Schnitttechnik, die bei einem Workshop der Evangelischen Jugend im Mai entstanden sind. Finanziell unterstützt wurden die Workshops mit Filmprofis durch die Hanns-Lilje-Stiftung und das Förderprogramm Generation 2.0 des Landes Niedersachsen.

Drei Filmgruppen waren auf dem Landesjugendcamp, dem größten Jugendevent der Evangelisch-lutherischen Landeskirche Hannovers, im Juni 2012 vertreten. Sie erhielten für ihre Beiträge Filmklappen – auch als kleine Ermutigung weiterzumachen. Alle Filme haben eins gemeinsam: Sie zeigen etwas von dem Engagement Jugendlicher, die sich für Gemeinschaft und verantwortliches Zusammenleben einsetzen, die Projekte initiieren und darüber reden, was ihnen wichtig ist. Das spürten auch die Besucherinnen und Besucher, die sich gleich nach der Eröffnung auf den Weg in das große Veranstaltungszelt des Sprengels Lüneburg aufgemacht hatten, um die Ergebnisse des Workshops anzusehen.

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Juli 2012

Lebensqualität (im) Alter

Eine Tagung zu den gerontologischen und ethischen Dimensionen von Alter und Demenz

Was ist Lebensqualität im Alter? Wie entstehen die Vorstellungen von Lebensqualität im gesellschaftlichen Diskurs, wie werden sie konstruiert? Wie wird Alter selbst als Lebensqualität wahrgenommen? Und auf welche Weise beeinflussen diese Vorstellungen von Lebensqualität ethische Konflikte in der Medizin und Pflege?

Ethische Fragen in der Altersmedizin und in der Pflege alter Menschen werden seit geraumer Zeit auch wissenschaftlich intensiv diskutiert. Im Zentrum dieser Diskussion stehen dabei weniger normative ethische Fragen, sondern vielmehr ethische Fragen nach dem gelingenden, dem guten Leben im Alter, wie z.B. Fragen nach den Grenzen der Anti-Aging-Medizin. Damit rücken Fragen nach der Lebensqualität im Alter in den Vordergrund der ethischen Diskussion.

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September 2012

Klimaschutz versus Bürgerinteressen? Ärger um die Energiewende

Hanns-Lilje-Forum mit Dr. Stefan Birkner, Peter Franke und Martin Refle

Die Energiewende stellt uns vor eine gigantische Herausforderung. Doch sie stößt nicht nur auf Zustimmung. Der Bau von neuen Kraftwerken und Offshore-Anlagen oder auch die Streckenführung von Stromtrassen rufen Widerspruch hervor. Reale Bürgerbeteiligung und politische Gestaltung sind gefragt.

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September 2012

Das Internet kann der Erinnerungskultur dienen

Marianne Birthler, Schirmherrin des Landeswettbewerbs Ev. Religion im Interview

Marianne Birthler, geboren 1948 in Berlin, trat in der Bürgerrechtsbewegung offen gegen die DDR-Diktatur ein, war Gründungsmitglied des Arbeitskreises „Solidarische Kirche“ und nach der friedlichen Revolution Mitglied der ersten frei gewählten Volkskammer und Sprecherin von Bündnis 90.

Auch nach der Wiedervereinigung war sie als Politikerin aktiv, unter anderem als Bildungsministerin von Brandenburg. Von 2000 bis 2011 leitete sie in Nachfolge Joachim Gaucks die Stasi-Unterlagen-Behörde. Für Ihre Verdienste in der Bürgerbewegung wurde Marianne Birthler 2004 das Bundesverdienstkreuz verliehen. Für die Aufarbeitung der SED-Diktatur und Ihr hohes ehrenamtliches Engagement erhielt sie 2011 das Große Verdienstkreuz mit Stern.

„Erinnerung“ steht gegenwärtig wieder hoch im Kurs, wir erleben geradezu einen Boom der Erinnerungskultur. Warum ist Erinnerung so wichtig?

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September 2012

Noch mal leben vor dem Tod

Fotoausstellung über das Sterben
im Haus der Kirche Wolfsburg


Kaum etwas bewegt so sehr wie die Begegnung mit dem Tod. Gleichzeitig geschieht Sterben im Verborgenen. Gefördert durch die Hanns-Lilje-Stiftung wird die Ausstellung „Noch mal leben vor dem Tod“ präsentiert, verbunden mit Lesungen, Podiumsdiskussionen, Konzerten und Filmen zum Thema.

Die Ausstellung und das Begleitprogramm werden am 5. Oktober 2012 durch Landesbischof Ralf Meister eröffnet.

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September 2012

EISENHEART

Monolog mit Musik, von Sabine Göttel
Nach Büchern von Jens Söring


Eisenheart Alwin Alles (Selbstporträt)

"Eisenheart" Alwin Alles (Selbstporträt)

Sabine Göttel



Wie fühlt es sich an, seit 26 Jahren unschuldig im Knast zu sitzen? Schmerzliche Erinnerungen, Strategien des täglichen Überlebenskampfes im Gefängnis und Visionen von einem zukünftigen Leben in Freiheit - "Eisenheart" erzählt von den großen Fragen des Lebens – gefördert durch Hanns-Lilje-Stiftung.

Unterstützt durch eine atmosphärisch dichte Musikkomposition, provoziert der Monolog Reflexionen über die Mechanismen von Überwachen und Strafen, Schuld und Sühne, Wirklichkeit und Transzendenz. Sie münden in die Frage nach der Wahrheit und dem Sinn des Lebens: Wie kann ich meine innere Freiheit in Extremsituationen bewahren? Inwieweit ist es möglich, sich der eigenen Vergangenheit, der eigenen Schuld zu stellen? In seiner Zelle setzt sich J.S. dem langsamen emotionalen Absterben zur Wehr - unter Laborbedingungen und stellvertretend für uns alle, die wir glauben, in äußerer und innerer Freiheit zu leben.

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September 2012

Hanns-Lilje-Stiftungspreis Freiheit und Verantwortung

20.000 Euro für Initiativen und für junge Wissenschaftler/innen zum Thema: Die Zukunft von Politik und Gesellschaft

Hanns-Lilje-Stiftungspreis 2012

Noch zwei Monate können sich erfolgreiche Initiativen und herausragende Wissenschaftler/innen um den Hanns-Lilje-Stiftungspreis Freiheit und Verantwortung bewerben. Der Preis ist von der Hanns-Lilje-Stiftung bundesweit für das Themenfeld „Die Zukunft von Politik und Gesellschaft“ ausgeschrieben. Mit 20.000 Euro Preisgeld ist die Auszeichnung der höchst dotierte Preis, den kirchliche Stiftungen in Deutschland an Wissenschaftler/innen und Initiativen verleihen.

„Kirchliche Initiativen beispielsweise im Bereich des Umweltschutzes, der Friedensarbeit, des Engagements für Flüchtlinge oder auch in der beruflichen Qualifikation von Jugendlichen können sich bewerben. Dabei ist es zweitrangig, ob sie lokal oder überregional wirken. Entscheidend ist die Idee, die sie treibt, um das gesellschaftliche Zusammenleben in besonderer Weise zu gestalten! Willkommen sind auch nichtkirchliche Initiativen, die mit kirchlichen Partnern kooperieren oder kirchliche Themen aufnehmen“, sagt Dr. Christoph Dahling-Sander, Geschäftsführer der Hanns-Lilje-Stiftung.

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September 2012

Dr. Christoph Dahling-Sander durch TU Braunschweig zum Honorarprofessor ernannt

Dr. Christoph Dahling-Sander wurde am 28. September 2012 zum Honorarprofessor am Seminar für Evangelische Theologie und Religionspädagogik der Technischen Universität Braunschweig von deren Präsidenten Prof. Dr. Hesselbach ernannt. Dr. Dahling-Sander ist Sekretär der Hanns-Lilje-Stiftung, die den Dialog von Kirche und Theologie mit Politik und Gesellschaft, mit Wissenschaft, Technik und Wirtschaft sowie mit Kunst und Kultur fördert. Mit den Schwerpunkten Interreligiöser Dialog (Christentum- Islam), Systematische und Ökumenische Theologie lehrt Dr. Dahling-Sander seit dem Sommersemester 2005 als Lehrbeauftragter am Seminar für Evangelische Theologie und Religionspädagogik der TU Braunschweig.

Prodekan Prof. Dr. Gottfried Orth: „Prof. Dr. Dahling-Sander gilt als einer der führenden Spezialisten für den Islam und den christlich-muslimischen Dialog in den evangelischen Kirchen Deutschlands und darüber hinaus.

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Oktober 2012

Energiewende als gesamtgesellschaftliche Aufgabe

„Klimaschutz versus Bürgerinteressen?“ lautete das Thema des Hanns-Lilje-Forums in der Martin-Luther-Kirche Emden

öso Emden. In einem waren sich die Teilnehmer auf dem Podium des Hanns-Lilje-Forums in der Martin-Luther-Kirche in Emden am Mittwoch einig: Die Energiewende müsse in der Öffentlichkeit auf breiter Basis diskutiert werden. „Offen und unideologisch“ solle das geschehen, forderte Niedersachsens Umweltminister Dr. Stefan Birkner. Wie schwierig und komplex das Thema ist, wurde den 170 Besuchern im Laufe des Abends deutlich.

Ein Anliegen der Hanns-Lilje-Stiftung sei es, Brücken zu bauen, sagte deren Sekretär Professor Christoph Dahling-Sander. „Das ist gelungen“, lautete sein Resümee zur Veranstaltung „Klimaschutz versus Bürgerinteressen? Ärger um die Energiewende“. Eingeladen hatten die Hanns-Lilje-Stiftung und der Evangelisch-lutherische Sprengel Ostfriesland. In dessen Namen begrüßte Landessuperintendent Dr. Detlef Klahr die Gäste. „Als Bürger müssen wir zeigen, dass wir die Energiewende wollen, um die Schöpfung zu bewahren“, betonte er.

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Oktober 2012

Exodus - Marc Chagall

Eröffnung am 21. Oktober in Osnabrück

24 Bilder von Marc Chagall zum Thema Exodus in der jüdischen Gemeinde Osnabrück werden durch die Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit Osnabrück präsentiert. Die Exponate stammen aus der Sammlung der Stiftsdame Christa Krämer, Kloster Neuenwalde bei Bremerhaven, die auch eigene Führungen anbietet. Begleitet wird die Ausstellung durch Vorträge u.a. von Dr. Ludger J. Heid, Duisburg, und Konzerte.

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Oktober 2012

Einladung zum Salongespräch des Freundeskreises der Hanns-Lilje-Stiftung

mit Dr. Claus-Jürgen Thornton, Direktor des Verlages der Weltreligionen: "Wohin entwickelt sich das Verlagswesen? Die bildende Kraft von Religion"

Dr. Claus-Jürgen Thornton


Der Freundeskreis der Hanns-Lilje-Stiftung lädt zu seinem ersten Salongespräch ein. Dr. Claus-Jürgen Thornton, Mitglied in der Leitung des Verlages der Weltreligionen, referiert über das Thema: "Wohin entwickelt sich das Verlagswesen? Die bildende Kraft von Religion".

Der Verlag der Weltreligionen wurde 2007 vom Suhrkamp Verlag gegründet, dem Verlag von Theodor W. Adorno und Jürgen Habermas. Ein ambitioniertes verlegerisches Vorhaben für die Edition grundlegender Schriften der Religionen der Welt und für die Diskussion religiöser Phänomene: "Eines der besten, wenn nicht das überhaupt größte religionswissenschaftliche Aufklärungs- und Buchprojekt der Nachkriegsgeschichte. Es ist in dieser Form weltweit einzigartig", lobt Gert Scobel, ZDF.

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Oktober 2012



Oktober 2012

Landesbischof Ralf Meister, Mitglied im Freundeskreis, würdigt Engagement

Der Landesbischof der Evangelisch-lutherischen Landeskirche Hannovers würdigt das Wirken der Hanns-Lilje-Stiftung innerhalb der Gesellschaft.

"Landesbischof Liljes Verdienst in den Nachkriegsjahrzehnten war, bei aller Traditionsverbundenheit dem Auftreten der Kirche in der Öffentlichkeit neue Impulse zu vermitteln. Die Hanns-Lilje-Stiftung folgt ihrem Namensgeber in diesem Anliegen. Dem Schwerpunkt, Theologie und Kirche als Partner in einem breit angelegten Dialog mit Politik, Wissenschaft und Kunst zu platzieren und zu unterstützen, fühle ich mich sehr verbunden", so Landesbischof Ralf Meister. Meister ist Mitglied im Freundeskreis der Hanns-Lilje-Stiftung.

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Oktober 2012

Ausgezeichnete Kommunikation

Hanns-Lilje-Stiftung nominiert für „Kompass 2012“, den Kommunikationspreis deutscher Stiftungen

Die Hanns-Lilje-Stiftung aus Hannover ist für den Kompass – den einzigen Preis für vorbildliche Kommunikation von Stiftungen in Deutschland – nominiert. Aufgrund ihrer richtungsweisenden ganzheitlichen Öffentlichkeitsarbeit wurde die kirchliche Stiftung vom Bundesverband Deutscher Stiftungen ausgewählt.

Der Gesamtauftritt der Hanns-Lilje-Stiftung gehöre zu den Beispielen erfolgreicher Stiftungskommunikation, die richtungsweisend für den Stiftungssektor seien, so der Bundesverband Deutscher Stiftungen. Im Bundesverband sind insgesamt 3.600 Stiftungen organisiert. „Wir haben es bis ins Finale dieses renommierten Wettbewerbs geschafft, gehören also zu den drei besten Stiftungen, das ist eine große Auszeichnung für uns“, sagt der Geschäftsführer der Hanns-Lilje-Stiftung, Prof. Dr. Christoph Dahling-Sander. „Damit spielen wir als kirchliche Stiftung mit in der Oberliga deutscher Stiftungen.“

„Für einen klaren, informativen und geradlinigen Auftritt steht die Hanns-Lilje-Stiftung. In kluger Verbindung von sachlicher Information und ästhetischer Gestaltung wird das Anliegen eines Dialogs zwischen Kirche und Welt auf überzeugende Weise vermittelt. Die Stiftung setzt dabei die gesamte Palette kommunikativer Möglichkeiten professionell ein.“
(Jury, Quelle: www.stiftungen.org / Bundesverband Deutscher Stiftungen)

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November 2012

Dorothee Sölle und die gesellschaftspolitische Aktualität ihrer Theologie

Hanns-Lilje-Jugendforum

Eine Tagung für Schülerinnen und Schüler ab Klasse 10


Dorothee Sölle zählt zu den bedeutendsten deutschen Theologinnen der Gegenwart. Ihre Theologie ist untrennbar mit politischem Engagement und dem Einsatz für eine friedlichere und gerechtere Welt verbunden. Inspiriert von der US-amerikanischen Bürgerrechtsbewegung und der lateinamerikanischen Befreiungstheologie vertrat Sölle ein auf Handlung zielendes Christentum.

Dorothee Sölle konnte begeistern, war leidenschaftlich. Sie war umstritten, hat gestört, provoziert, ihrer eigenen Kirche auf den Zahn gefühlt und so manche Zeitgenossen strapaziert. Sie hatte Strahlkraft und doch war sie auch widersprüchlich und sperrig. Sie hat um ihren Glauben gerungen und war sich dennoch ihrer Sache gewiss.

Auch heute, fast zehn Jahre nach ihrem Tod, hat Sölles Werk und Wirken nicht an Aktualität eingebüßt.

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November 2012

Das WeihnachtsRapTorium
oder das Weihnachtsoratorium von J.S. Bach – reloaded!

Innerhalb von 9 Monaten haben ca. 50 Jugendliche unter der musikalischen Leitung von Christoph van Hal aus dem Oratorium ein RapTorium erarbeitet, gefördert durch die Hanns-Lilje-Stiftung und andere. Jetzt steht die Premiere bevor: 1.12.2012. Anschließend werden sie mit diesem Crossover-Projekt auf Tournee durch fünf niedersächsische Kirchen gehen.

Unter der Verwendung verschiedener Stilelemente aus den Bereichen Rap, Chor, HipHop, und der Popularmusik wird die Kirche gerockt.

Ein neu gegründetes Jugendorchester fusioniert mit einer Projektband aus dem Bereich der Popularmusik. Hier spielen unter anderem an der Gitarre Jens Eckhoff („Wir sind Helden“) und am Bass Lars Lehmann, einer der besten Bassisten Deutschlands. Es wird nicht rezitiert, es wird gerappt. Zwei Protagonisten zeigen ihre Ansichten von der modernen Welt. Kirchengänge und Seitenschiffe werden tanzbar gemacht. Den Roten Faden zwischen den einzelnen Stilelementen hält Jesus selbst in der Hand.

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November 2012

Johann Sebastian Bach: das WEIHNACHTSORATORIUM inszeniert als OPER

Unheilvolles Dunkel liegt über der Bühnen-Welt. In der Mitte ragt ein mächtiger Thronstuhl auf, der, zusammen mit einer Krone und einer Blutschleppe, die Machtinsignien des König Herodes repräsentiert. Einige Schergen halten Wacht. Dann: Kinder laufen herein, und augenblicklich vertreibt strahlende Helligkeit die Finsternis. JAUCHZET, FROHLOCKET!

Das Weihnachtsoratorium als geistliche Oper, inszeniert in der Herrenhäuser Kirche durch Christoph G. Amrhein, unter der Gesamtleitung von Martin Ehlbeck und gefördert durch die Hanns-Lilje-Stiftung. Beteiligt sind unter anderem die Kantorei Herrenhausen, der Nachswuchschor des Mädchenchores Hannover, der Jugendchor Letter und das Orchester der Herrrenhäuser Kirche.

Die szenische Umsetzung großer Oratorienwerke hat Tradition in der Herrenhäuser Kirche. Die Zusammenarbeit von Martin Ehlbeck mit dem Regisseur Christoph G. Amrhein begann im Jahr 2000, dem 250. Todesjahr Johann Sebastian Bachs, mit einem der bedeutendsten Werke des Meisters, der "Matthäuspassion". Der Kirchenraum wurde wie auch folgenden Projekten als wichtiges Element in die Inszenierung mit eingebunden. Zuletzt fand 2009 eine viel beachtete musik-theatralische Gestaltung des „Deutschen Requiems“ von Johannes Brahms statt.

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Dezember 2012

Ausgezeichnet: Religions-Seite für Kinder gewinnt Internet-Preis

Ausstellungsplakat



Hannover (epd). Das neue Kinder-Portal www.religionen-entdecken.de ist in Hannover mit dem "SUMA Award" 2012 als herausragendes Projekt zur Wissensvermittlung im Internet ausgezeichnet worden. "Das Projekt hat überzeugt, weil es interreligiöse Verständigung bei denen fördert, für die es am wichtigsten ist: bei den Kindern", sagte der Geschäftsführer des Vereins "SUMA", Wolfgang Sander-Beuermann, am Mittwoch dem epd. Der Verein, der sich für den freien Wissenszugang im Internet einsetzt, vergibt den mit 2.500 Euro dotierten Preis seit 2007. SUMA ist die Abkürzung von Suchmaschine.

Die Seite www.religionen-entdecken.de richtet sich vor allem an Kinder, aber auch an Pädagogen und Eltern. Sie ist noch im Aufbau und soll im ersten Halbjahr 2013 online gehen. Das Konzept sieht unter anderem ein Lexikon über sechs Weltreligionen vor. Nutzer können Fragen stellen, sich an einem Forum und an Ratespielen beteiligen. Zudem gibt es Buch-, Ausflugs-, und Spieletipps.

Der Preis wurde den Angaben zufolge am Dienstag bei einem Kongress des Vereins zu "Positionen der großen Religionsgemeinschaften in der digitalen Welt" in Hannover übergeben.

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