Aschermittwoch der Künste

In der evangelischen Kirche gibt es seit 1998 Initiativen zum „Aschermittwoch der Künste.“ Im Mittelpunkt steht der Dialog von Kirche und Kunst.

Einladende sind das Landeskirchenamt, das Haus kirchlicher Dienste mit dem Arbeitsfeld „Kunst und Kultur“ und die Hanns-Lilje-Stiftung.

Probenfoto der Ballettchoreographie »Songs« – Stadttheater Bremerhaven / © Louisa Poletti
Probenfoto der Ballettchoreographie »Songs« – Stadttheater Bremerhaven /
© Louisa Poletti

16. Aschermittwoch der Künste 2014
am 5. März 2014, in der Pauluskirche zu Bremerhaven.


In Bewegung...

Die geladenen Gäste des 16. Aschermittwoch der Künste vom 5. März 2014 in der Pauluskirche zu Bremerhaven wurden in Bewegung gebracht. Erstmals beschäftigte sich der jährliche Kunstempfang der Landeskirche mit dem Thema Tanz in der Kirche. Mit verschiedenen Songs einer getanzten Reise durch Jahrhunderte – von der Klassik bis hin zu Rock und Pop – brachte das Ensemble des Stadttheaters Bremerhaven Bewegung in die Kirche. Es entstanden Tanzbilder im Kirchenraum, die Leichtigkeit, Leiblichkeit und die Sehnsucht nach Leben ausdrücken. Im Anschluss diskutierten Landesbischof Ralf Meister und Intendant Ulrich Mokrusch darüber, was Theater und Kirche verbindet und welchen Wert Unterhaltung und Kultur in Stadt und Land haben. Choreograph Vanaev gab Auskunft über seine Arbeitsweise.

© J. Schulze
© J. Schulze

Zugleich wurde mit dem Aschermittwoch der Künste die Pauluskirche als eine der vier signifikanten Kulturkirchen eröffnet (mehr zu unserer Kulturkirchenförderung: www.kultur-kirche.de). Als Kooperationspartner bot sich das Stadttheater Bremerhaven unter seinem Intendanten Ulrich Mokrusch an, da dieser bereits in der Pauluskirche gearbeitet hatte. So ergab sich die Zusammenarbeit mit dem Ballett unter dem Chefchoreographen Sergei Vanaev. Er entwickelt für den Spielplan (Januar 2014) ein Projekt unter dem Titel „Songs“; dies wird für den Kirchenraum überarbeitet: Gesungen wurde zu allen Zeiten, an allen Orten: von der Liebe, dem Schmerz, der Wut, der Freude, vom Hoffen und Glauben. Der neue Tanzabend von Sergei Vanaev befasst sich mit dieser ursprünglichsten und schlichtesten Form der Lyrik, die es uns Menschen einfacher macht, Gefühle unmittelbar zu zeigen. Es ist eine getanzte Reise durch die Jahrhunderte, überraschend und abwechslungsreich zugleich, die von Henry Purcell über Franz Schubert bis hin zu Rock- und Popsongs geht.

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