Der Wissenschaft kommt für die Zukunftsfähigkeit unserer Gesellschaft eine herausragende Bedeutung zu. Deshalb eröffnet die Hanns-Lilje-Stiftung Fördermöglichkeiten zur Anschubfinanzierung von Vorhaben, die interdisziplinär theologische und / oder kirchliche Positionen einbeziehen. Theologische Perspektiven bereichern Fragestellungen und Lösungsansätze anderer Disziplinen, wie auch andere Disziplinen theologische Reflexionen voranbringen. Vorrang genießen Projekte, die sich zukunftsorientierten Themen widmen und die den Dialog über herkömmliche Fächer- und Fakultätsgrenzen hinweg führen und vorantreiben wollen.
Foto: Jens Schulze
Das Förderangebot richtet sich an den wissenschaftlichen Nachwuchs und schließt die Anschubfinanzierung von Forschungsvorhaben, insbesondere Dissertationen und Habilitationen, ebenso ein wie die Förderung kleinerer wissenschaftlicher Veranstaltungen (Symposien, Tagungen, Workshops, Expertengespräche u.ä.).
Für das einzelne Projekt stehen bis zu 5.000 Euro zur Verfügung. Ein Eigenanteil ist nicht erforderlich. Pro Jahr sollen drei Vorhaben gefördert werden.
Voraussetzung ist, dass das betreffende Projekt kirchliche bzw. theologische und andere wissenschaftliche Positionen miteinander in Beziehung setzt. Dabei muss das Vorhaben an einer Universität oder Fachhochschule im Bereich der Evangelisch-lutherischen Landeskirche Hannovers verankert sein.
I. Zielsetzung
II. Fördermöglichkeiten
III. Antragstellung und Entscheidung
Die Hanns-Lilje-Stiftung unterstützt als selbständige Stiftung in evangelischer Verantwortung den Dialog von Kirche und Theologie mit allen Bereichen gesellschaftlichen Lebens. Themenschwerpunkte sind dabei:
Die Zukunft von Politik und Gesellschaft
Wissenschaft, Technik und Wirtschaft für das Leben
Die bildende Kraft von Kunst und Kultur
Angesichts der herausragenden Bedeutung, welche der Wissenschaft für die Zukunftsfähigkeit unserer Gesellschaft zukommt, eröffnet die Hanns-Lilje-Stiftung Fördermöglichkeiten zur Anschubfinanzierung von Vorhaben, die interdisziplinär theologische und / oder kirchliche Positionen einbeziehen. Theologische Perspektiven bereichern Fragestellungen und Lösungsansätze anderer Disziplinen, wie auch andere Disziplinen theologische Reflexionen voranbringen. Vorrang genießen Projekte, die sich zukunftsorientierten Themen widmen und die den Dialog über herkömmliche Fächer- und Fakultätsgrenzen hinweg führen und vorantreiben wollen.
Die Hanns-Lilje-Stiftung erhofft sich von der Ausschreibung richtungweisende Anregungen und neue Impulse für das interdisziplinäre Gespräch mit Kirche und Theologie und die kritisch-konstruktive Auseinandersetzung mit Positionen, die in diesem Zusammenhang von den verschiedenen Seiten vertreten werden.
Das Förderangebot richtet sich an den wissenschaftlichen Nachwuchs und schließt die Anschubfinanzierung von Forschungsvorhaben, insbesondere Dissertationen und Habilitationen, ebenso ein wie die Förderung kleinerer wissenschaftlicher Veranstaltungen (Symposien, Tagungen, Workshops, Expertengespräche u.ä.). Für das einzelne Projekt stehen bis zu 5.000 Euro zur Verfügung. Ein Eigenanteil ist nicht erforderlich.
Grundvoraussetzung ist, dass das betreffende Projekt kirchliche bzw. theologische und andere wissenschaftliche Positionen miteinander in Beziehung setzt. Dabei muss das Vorhaben an einer Universität oder Fachhochschule im Bereich der Evangelisch-lutherischen Landeskirche Hannovers verankert sein. Pro Jahr sollen drei Vorhaben gefördert werden.
Anträge können jederzeit gestellt werden. Sie sind zu richten an die Geschäftsstelle der Hanns-Lilje-Stiftung.
Die Anträge müssen Angaben zu folgenden Punkten enthalten:
Vorhaben (Titel, Thema, Zielsetzung, Forschungsstand, Methoden)
inhaltlicher Bezug und wissenschaftlicher Beitrag zum Rahmenthema „Im wissenschaftlichen Dialog mit Theologie und Kirche“
Durchführung
Kostenkalkulation
ggfs. Anschlussperspektiven / Weiterförderungsmöglichkeiten
Kriterien für die Evaluation.
Als Anhang sind beizufügen:
Lebensläufe und Schriftenverzeichnisse der maßgeblich Beteiligten (jeweils mit Angabe der maximal drei wichtigsten Publikationen)
Stellungnahme aus der Fakultät bzw. dem Fachbereich der Antragsteller/innen zur inhaltlichen Anknüpfung sowie zur fachlichen Betreuung.
Anträge dürfen (ohne Anhang) den Umfang von fünf Seiten (Arial 12) nicht überschreiten.
Die Förderentscheidung trifft das Kuratorium der Hanns-Lilje-Stiftung auf der Basis der schriftlichen Unterlagen in vergleichender Bewertung aller jeweils bis zum 30. April, 31. August und 31. Dezember eines Jahres eingereichten Bewerbungen. Bewertet werden die Anträge im Blick auf wissenschaftliche Qualität des Projekts, fachliche Qualifikation der Beteiligten, die Bedeutung des Themas und des mit ihm verbundenen interdisziplinären Dialogs mit Kirche und Theologie.
Es ist mit einer Bearbeitungsdauer von drei Monaten zu rechnen.