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Hanns-Lilje-Stiftung und hannoversche Landeskirche fördern in weiteren sechzehn Kirchen profilierte Kulturarbeit

Die Hanns-Lilje-Stiftung und die Evangelisch-lutherische Landeskirche Hannovers weiten die Kulturarbeit in Kirchen aus. Sie fördern in einem auf vier Jahre angelegten Programm weitere sechzehn Kirchen mit bis zu 7.500 Euro. Die Förderung soll die Begegnung von Kirche und Theologie mit zeitgenössischer Kunst und Kultur auf- und ausbauen.

Hanns-Lilje-Stiftung und hannoversche Landeskirche fördern in weiteren sechzehn Kirchen

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Die Hanns-Lilje-Stiftung und die Landeskirche fördern die Kulturarbeit ausgewählter Kirchen bis 2017 mit insgesamt 1,2 Millionen Euro.

Das Kuratorium der Hanns-Lilje-Stiftung entschied am 11. November 2016 im Einvernehmen mit der Jury aus Kulturexperten, die folgenden Kirchen und kirchlichen Institutionen zu fördern:


  1. Ev.-luth. Kirchengemeinde St. Johannis Buchholz
  2. Ev.-luth. St. Pankratius Kirchengemeinde Burgdorf
  3. Geistliches Zentrum Kloster Bursfelde
  4. Ev.-luth. Kirchengemeinde St. Salvatoris, Clausthal-Zellerfeld
  5. Ev.-luth. Kirchengemeinde St. Johannis Dannenberg
  6. Martin-Luther-Kirchengemeinde Ehlershausen
  7. Ev.-luth. Kirchengemeinde Schloss Ricklingen, Garbsen
  8. Neue Arbeit Brockensammlung, Kirchenkreis Göttingen
  9. Ev.-luth. Marktkirche St. Georgii et Jacobi Hannover
  10. Ev.-luth. Melanchthongemeinde Hannover
  11. Ev.-luth. Nordstädter Kirchengemeinde Hannover
  12. Ev. Schulpfarramt Hildesheim-Sarstedt
  13. Klosterkirche Fredelsloh, Kirchengemeinde Leine-Weper
  14. Ev.-luth. Christus- und Kreuz-Kirchengemeinde Nordhorn
  15. Ev.-luth. Kirchengemeinde St. Marien Osnabrück
  16. Ev.-luth. Zionskirche Worpswede



Bereits 2013 wurde beschlossen, vier signifikante Kulturkirchen über vier Jahre mit jeweils 50.000 Euro pro Jahr zu fördern: die Evangelisch-lutherische Pauluskirche in Bremerhaven, die Evangelisch-lutherische Martin-Luther-Kirche in Emden, die Evangelisch-lutherische Markus-Kirche in Hannover und die Evangelisch-lutherische St. Jakobi-Kirche in Hildesheim. 2013 bis 2015 wurden außerdem 36 andere Kirchen aus unterschiedlichen Regionen Niedersachsens für ihre qualifizierte Kulturarbeit einmalig mit je 7.500 Euro gefördert.

„Die bisherige Förderung hat zu einer Mobilisierung und Profilierung der kirchlichen Kulturarbeit geführt, die weit über die einzelnen Gemeinden hinaus in die Kirche und die Gesellschaft wirkt“, so Prof. Dr. Christoph Dahling-Sander, Geschäftsführer der Hanns-Lilje-Stiftung. „Die Begegnung mit zeitgenössischer Kunst und Kultur erfolgt konzentriert und auf hohem Niveau. Vor allem erweisen sich die Kirchen als hervorragender Resonanzraum für zeitgenössische Kunst und Kultur, weil sie als Orte gelebten Glaubens von der Geschichte Gottes mit den Menschen erzählen und sich damit wie die zeitgenössische Kunst und Kultur existentiellen Fragen geöffnet haben.“

Oberlandeskirchenrat Prof. Dr. Klaus Grünwaldt und Dr. Matthias Surall, der Beauftragte für Kunst und Kultur im Haus kirchlicher Dienste, erläutern: „Als Kirche suchen wir den Dialog mit Kunst und Kultur. Wir sind Auftraggeber, aber auch Gastgeberin und Dialogpartner für zeitgenössische Kunst. Durch die kreative Zusammenarbeit entstehen neue Räume für ein Gespräch über Gott, die Welt und das Leben in ihr. Der Kulturkirchenfonds eröffnet beste Chancen, dass sich Kulturarbeit in der Fläche der Landeskirche weiter entwickelt und vielgestaltig verstetigt.“>br/>

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